Krise in der Kindermedizin:Pflaster drauf, egal was drunter ist - so funktioniert das nicht!

Lesezeit: 1 min

Krise in der Kindermedizin: Wie hält man ein Neugeborenes richtig? Das müssen angehende Ärzte und Pfleger erst lernen - wie hier auf der Frühchenstation der München Kliniken in Schwabing.

Wie hält man ein Neugeborenes richtig? Das müssen angehende Ärzte und Pfleger erst lernen - wie hier auf der Frühchenstation der München Kliniken in Schwabing.

(Foto: Catherina Hess)

Gesundheitsminister Lauterbach will den Notstand in Kinderkliniken mit Personal aus der Erwachsenenmedizin lindern. Das ist praxisfern und gefährlich.

Kommentar von Werner Bartens

Für Probleme, die sich über lange Zeit entwickelt haben, gibt es selten schnelle Lösungen. Der Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), den Engpässen in Kinderkliniken mit Personal aus der Erwachsenenmedizin zu begegnen, ist ein Beispiel für Symbolpolitik - schnell, aber vor allem schlecht. Die Initiative des Ministers, den Pflegenotstand zu verlagern, ist missraten. Sie wird den Bedürfnissen kranker Kinder nicht gerecht und offenbart, wie ein Missstand von Politikern zugekleistert werden soll, den sie selbst herbeigeführt haben.

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