KielDeutlich mehr Grippe-Impfstoff im Norden: dennoch Engpässe

Kiel (dpa/lno) - Trotz deutlich mehr Grippe-Impfstoff als im vergangenen Jahr zeichnen sich in Schleswig-Holstein Engpässe ab. Gründe hierfür seien die ungewöhnlich frühen Schutzimpfungen bereits seit Anfang September und eine deutlich größere Nachfrage als im vergangenen Jahr, sagte der Geschäftsführer des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein, Thomas Friedrich, am Donnerstag in Kiel am Rande einer Sitzung des Sozialausschusses des Landtags. Für eine Sicherstellung hinreichender Impfstoffe auch bei sehr großer Nachfrage sei das Gesundheitssystem mit den vielen selbst entscheidenden Akteuren nicht geeignet. Um das Problem lösen zu wollen, müsste die Politik den Bedarf definieren. Falls Grippeimpfstoff dann übrig bleibe, müsste die Gesellschaft dies bezahlen, sagte Friedrich.

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Kiel (dpa/lno) - Trotz deutlich mehr Grippe-Impfstoff als im vergangenen Jahr zeichnen sich in Schleswig-Holstein Engpässe ab. Gründe hierfür seien die ungewöhnlich frühen Schutzimpfungen bereits seit Anfang September und eine deutlich größere Nachfrage als im vergangenen Jahr, sagte der Geschäftsführer des Apothekerverbandes Schleswig-Holstein, Thomas Friedrich, am Donnerstag in Kiel am Rande einer Sitzung des Sozialausschusses des Landtags. Für eine Sicherstellung hinreichender Impfstoffe auch bei sehr großer Nachfrage sei das Gesundheitssystem mit den vielen selbst entscheidenden Akteuren nicht geeignet. Um das Problem lösen zu wollen, müsste die Politik den Bedarf definieren. Falls Grippeimpfstoff dann übrig bleibe, müsste die Gesellschaft dies bezahlen, sagte Friedrich.

Im vergangenen Jahr gab es nach seinen Angaben etwa 364 000 Dosen Grippeschutzimpfstoff in Schleswig-Holstein, in diesem Jahr dürften es hochgerechnet etwa 450 000 sein.

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