Gesundheit - Berlin:Unterstützung gemeinnützige Organisationen in Corona-Krise

Berlin
Sawsan Chebli, Staatssekretärin, spricht auf einer Pressekonferenz. Foto: Wolfgang Kumm/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Berlin (dpa/bb) - Der Berliner Senat will gemeinnützige Organisationen in der Corona-Krise unterstützen. Dazu seien drei Programme in Vorbereitung, kündigte die Staatssekretärin für bürgerschaftliches Engagement, Sawsan Chebli, am Mittwoch an.

Geplant ist demnach ein Soforthilfeprogramm, um vor allem kleine Initiativen und Vereine, die bislang keine anderen Hilfen erhalten haben, vor existenzbedrohenden finanziellen Problemen zu bewahren. Außerdem soll es ein Förderprogramm für bürgerschaftliche Projekte geben, die dabei helfen, gesellschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie zu bewältigen.

Ein drittes Programm soll gemeinnützigen Organisationen bei der Digitalisierung helfen. Viele hätten einen großen Bedarf an Beratung, Know-how-Transfer, der Entwicklung neuer digitaler Lösungen und ihrer technischen Implementierung, hieß es. Der Finanzrahmen und weitere Details zu den Programmen stehen noch nicht fest.

Bürgerschaftliches Engagement unterschiedlichster Art, Menschen, die sich für andere einsetzten, seien gerade in Corona-Zeiten immens wichtig und sicherten den gesellschaftlichen Zusammenhalt, erklärte Chebli. Allerdings stießen viele Initiativen und Organisationen jetzt an ihre finanzielle Grenzen, weil Einnahmen weggebrochen seien.

"Gemeinnützige Organisationen brauchen Unterstützung", unterstrich Chebli deshalb. "Unser Ziel ist, dass sie ihren Einsatz für den gesellschaftlichen Zusammenhalt erfolgreich fortsetzen können und hoffentlich gestärkt aus der Krise hervorgehen."

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