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Erste Hilfe:Wie Sie Hitze-Notfälle meistern

Sommerwetter

Schatten ist auf jeden Fall zu empfehlen.

(Foto: dpa)

Temperaturen von mehr als 35 Grad Celsius können den Körper an seine Belastungsgrenze bringen. Wie Sie im Ernstfall richtig reagieren.

Starke Hitze kann im Extremfall tödlich enden. Wie Sie die größten Probleme erkennen und lindern können.

Hitzeohnmacht: Im Hirn kommt nicht mehr genug Blut an

Wen trifft es: Menschen, die in der Wärme lange stehen, sind besonders gefährdet.

Ursachen: Um Wärme abzuführen, weiten sich die Blutgefäße. Dadurch versackt zu viel Blut in den Beinen und fehlt dann im Hirn. Ein schlecht durchblutetes Gehirn reagiert mit Bewusstlosigkeit. Begünstigt wird die Erweiterung der Blutgefäße, wenn die effektivste Maßnahme der Wärmeabgabe - das Schwitzen und Verdunsten des Schweißes - nicht gut funktioniert, etwa weil der Mensch zu dichte Kleidung trägt oder das Klima feuchtwarm ist.

Symptome: Meist dauert die Bewusstlosigkeit nur kurz.

Gefahren: Beim Sturz können sich die Hitzeopfer verletzen. Ansonsten ist die Ohnmacht in der Regel ungefährlich.

Erste Hilfe: Der Bewusstlose wird in die stabile Seitenlage gedreht. Sobald er wieder ansprechbar ist, wird er ins Kühle gebracht und mit Getränken versorgt. Erscheint der Kreislauf weiterhin instabil, sollten Sie den Betroffenen zum Arzt begleiten oder den Notruf unter 112 wählen.

Vorbeugen: Wer sich länger in der Wärme aufhalten muss, sollte sich regelmäßig hinsetzen, sich mit Wasser oder feuchten Tüchern abkühlen, ausreichend trinken und leichte Kleidung tragen, um das Schwitzen zu unterstützen.

Erste Hilfe Ab in die stabile Seitenlage Video

Erste Hilfe bei Ohnmacht

Ab in die stabile Seitenlage

Schrecksekunde für alle Beteiligten: Ein Mensch in Ihrer Umgebung wird plötzlich bewusstlos. Wie reagieren Sie richtig? Welche Erste-Hilfe-Maßnahme ist notwendig? Eine Video-Anleitung.