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SZ-Gesundheitsforum:"Es ist keine Endstation"

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Im Gehirn gibt es ein Angstnetzwerk, das bei Patienten mit Angsterkrankungen empfindlicher eingestellt ist als bei anderen Menschen.

(Foto: imago/Science Photo Library)

Angst ist die häufigste psychische Störung - und die Corona-Pandemie hat die Situation nicht besser gemacht. Doch das Leiden ist gut behandelbar, wenn Patienten erkennen, dass sie krank sind. Beim SZ-Gesundheitsforum zeigten Experten und eine Patientin Wege aus der Angst auf.

Von Christina Berndt

Das erste Mal überfiel die Panik Rita Beer (Name geändert) in der S-Bahn. Zwischen zwei Stationen kam sie, aus dem Nichts. Beer war damals 15 Jahre alt. Panisch verließ sie die Bahn und traute sich lange Zeit nicht mehr, in eine einzusteigen. Aber die Angst suchte sich neue Gelegenheiten. Aus der Angst vor der S-Bahn wurde Angst vorm Alleinsein, Angst, am Essen zu ersticken, Angst vor einer Panikattacke beim Spaziergang mit den Hunden.

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