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Wohnungsmarkt:Hamburg, wem gehörst Du?

Segeln auf der Außenalster in Hamburg.

(Foto: imago stock&people)

Die Mieten in der Hansestadt werden für immer mehr Bürger zur Herausforderung. Das Rechercheprojekt "Wem gehört Hamburg?" könnte helfen, gegen gewinnfixierte Vermieter vorzugehen.

Von Sabine Richter

Der Hamburger Wohnungsmarkt ist schon lange heißgelaufen. Unter zehn Euro netto kalt ist auch in einfachen Lagen nichts mehr auf dem freien Markt zu finden. Immer höhere Miet- oder Kaufpreise werden als Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gesehen, ergab eine Umfrage des Deutschen Caritasverbandes. In Berlin hat im April eine Großdemonstration gegen hohe Wohnungsmieten stattgefunden. Aufgerufen hatte dazu ein Bündnis aus etwa 250 Initiativen und Organisationen, darunter auch Einrichtungen von Verdi, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der evangelischen Kirche. Gekommen sind nach Polizeiangaben 14 000 Teilnehmer, die Veranstalter sprachen von 25 000 Personen. In Hamburg hat der Senat für weitere zentrale Stadtbereiche soziale Erhaltensverordnungen beschlossen, um die Wohnquartiere vor einem steigenden Aufwertungs- und Verdrängungsdruck zu schützen.

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