Beschädigte Banknoten bei der BundesbankGeldscheine, hart wie Beton

Verschlammt, zerissen, zerknüllt: Hunderttausende Geldscheine fielen während des Hochwassers in Bayern und Ostdeutschland der Flut zum Opfer. Für die Forensiker der Bundesbank beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Und den Schimmel.

Verschlammt, zerissen, zerknüllt: Hunderttausende Geldscheine fielen während des Hochwassers in Bayern und Ostdeutschland der Flut zum Opfer. Für die Forensiker der Bundesbank beginnt der Wettlauf gegen die Zeit. Und den Schimmel. 

Das Hochwasser in Bayern und Ostdeutschland hat Schäden in Milliardenhöhe verursacht, die Aufräumarbeiten in den betroffenen Gebieten dauern noch an. Auch die Bundesbank hat mit den Auswirkungen der Flut zu kämpfen. Denn das Hochwasser hat Geldscheine in Automaten, Schließfächern und Privattresoren schwer beschädigt. Es ist jetzt Aufgabe der Bundesbank-Forensiker in Mainz, die beschädigten Euronoten zu untersuchen und, wenn möglich, wieder zusammenzuflicken. Nur so kann die Anzahl der Scheine einwandfrei festgestellt und dem Besitzer die Summe ersetzt werden.

Bild: REUTERS 9. August 2013, 09:512013-08-09 09:51:19 © Süddeutsche.de/jst/hgn/leja