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Laura Galante im Interview:Die Hacker-Jägerin

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Kampfesstimmung im Westen: Linke Antifaschisten in Paris geraten nach der ersten Präsidentenwahlrunde mit der Polizei aneinander.

(Foto: Thomas Samson/AFP)

Sicherheitsberaterin Laura Galante über die Cyber-Angriffe gegen Emmanuel Macron, den Bundestag, die Demokratische Partei in den USA - und darüber, was Putin mit all dem bezweckt.

Interview von Andrian Kreye

Nur mal für den Kontext, wer sich hinter dem bürokratischen Wort "Cybersicherheitsexpertin" verbirgt - im Kalten Krieg wäre Laura Galante eine prima James-Bond-Figur gewesen, die feindliche Spione zur Strecke bringt. Nur dass solche Jägerinnen heute nicht mehr durch neblige Metropolen und exotische Länder schleichen, sondern sich in die Tiefen hochkomplexer Computercodes vorarbeiten. Als Direktor für "Global Intelligence" der Firma FireEye kommandierte sie die Mannschaften, die erst die chinesischen Wirtschaftsspione und dann die russischen Hackertruppen Fancy Bear (APT28) und Cozy Bear (APT29) überführten. Das Gespräch fand vor einer Woche während der Ted Conference in Vancouver statt. Die Fragen zu Macron wurden an diesem Wochenende per E-Mail geklärt.

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