Fast alle großen Tech-Konzerne wetten auf Virtual Reality: Facebook hat Oculus für zwei Milliarden Dollar übernommen und entwickelt die Oculus Rift, von HTC kommt die Vive, Samsung ist mit der Gear VR am Start, und Sony bringt im Oktober mit der Playstation VR ein Headset für Gamer. Geringe Verfügbarkeit, hohe Preise und immense Hardware-Anforderungen schrecken jedoch viele Interessierte ab. Noch ist die virtuelle Realität ein Zukunftsversprechen. Mit Daydream will Google das ändern.

Die Plattform soll VR massentauglich machen, deshalb können sich auch andere Firmen daran beteiligen. Im Unterschied zu vielen anderen VR-Brillen ist kein teurer Gaming-PC nötig, ein modernes Smartphone reicht. Das Pixel ist das erste Gerät, das mit dem Daydream-VR-Headset kompatibel ist. In Zukunft sollen weitere Smartphones dafür zertifiziert werden; welche genau, hat Google noch nicht gesagt.

Bild: REUTERS 5. Oktober 2016, 18:412016-10-05 18:41:40 © SZ.de/sih/jab