Gigaset-Smartphone Bayern-Profis müssen ihre iPhones eintauschen

Allerdings gibt es aus europäischen Nachbarländern auch Erfolgsgeschichten von kleineren Smartphone-Anbietern, die quasi eine nationale Marke mit chinesischer Produktion verbinden. So hat der französische Smartphone-Entwickler Wiko, im Nachbarland einen Marktanteil von rund 15 Prozent. Damit liegt man zwar hinter Samsung, aber immerhin noch auf Rang zwei vor Apple und seinen iPhones. Der Grund für den Erfolg sind das moderne Design und der günstige Preis für die qualitativ guten Geräte. So sind Spitzenmodelle bereits für rund 350 Euro zu haben. Ähnlich ausgestattete Geräte kosten bei der Konkurrenz von Samsung oder Apple gerne das Doppelte.

Damit auch auf dem wichtigen chinesischen Markt jeder mitbekommt, dass es nun Gigaset-Handys gibt, hat sich das Münchner Unternehmen ein anderes Münchner Unternehmen mit noch höherem Bekanntheitsgrad gesucht: den FC Bayern. Als Sponsor neben solchen Schwergewichten wie der Telekom, der Allianz und Audi sollen Thomas Müller und Co. mit ihrem hohen Promi-Faktor dafür sorgen, dass die neuen Gigaset-Handys ähnlich erfolgreich wie der Fußballverein werden. Die Bayern-Stars müssen dem Vertrag zufolge künftig ihre iPhones und Samsung-Handys gegen Geräte von Gigaset tauschen.

Auch dieses Engagement allein garantiert aber noch keine Erfolgsgeschichte. Siemens Mobile - man erinnert sich - warb schließlich auch einmal auf den Trikots von Real Madrid.

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