Days Gone

Es gibt keine Zombies in "Days Gone" - und doch Millionen von ihnen. Denn wie sonst soll man die Kreaturen nennen, die vom leisesten Geräusch aufgeschreckt mit leeren Blicken Jagd auf den Protagonisten Deacon und seinen Kumpel Boozer machen?

Die Figuren im Action-Adventure Days Gone werden nicht müde zu betonen, dass es sich bei den geifernden Kreaturen um "Freakers" handelt. Eine Pandemie, welche die Menschheit befallen hat und sie zu willenlosen Kannibalen werden lässt; eine zwielichtige Regierungsorganisation; ein Held, der seine Freundin sucht; und eine offene Welt, in der der Spieler Waffen, Heilkräuter und Munition findet - das alles gab es in Computerspielen und Fernsehserien bereits in x Varianten. Um ein interessantes Spiel zu werden, müsste Days Gone mehr leisten, als diese altbekannten Schemata unter neuen Namen zu verkaufen. Die Hauptfiguren stammen alle aus dem Rocker-Milieu - das hätte eine frische Idee sein können, aber die Figuren bleiben zumindest in den ersten Spielstunden farblos.

"Days Gone" ist für Playstation 4 erhältlich.

Bild: PR / Sony Interactive Entertainment 30. April 2019, 16:542019-04-30 16:54:13 © SZ.de/mri/mxm