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Apple-Keynote:Drei neue iPhones, eine neue Uhr

In zwei Stunden rast Apple durch seine Show, die vollgepackt ist mit neuen Gadgets - darunter drei neuen iPhones. Die wichtigsten Produkte im Überblick.

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Schiller Senior Vice President, Worldwide Marketing of Apple, speaks about the new Apple iPhone XR at an Apple Inc product launch in Cupertino

Quelle: REUTERS

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Keine zwei Stunden dauert es, dann ist Apple fertig mit der Keynote. Erstaunlich wenig Zeit für einen Konzern, der seine mit Superlativen gefüllten Präsentationen gerne zelebriert.

Aber auch dieses Mal haben Tim Cook und Co. ein ganzes Sortiment an neuen Produkten vorgestellt. Das Billion-Dollar-Unternehmen geht mit sehr teuren Geräten in das Weihnachtsgeschäft. Ein Überblick.

Apple Inc. Kicks Off Product Blitz With IPhone Xs Line And Watches 

Quelle: Bloomberg

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Die Nachfolgermodelle des iPhone X (ten ausgesprochen) kommen in zwei Größen: mit einer Bildschirmdiagonale von jeweils 14,7 cm (iPhone Xs) und 16,5 cm (iPhone Xs Max). Beide Smartphones besitzen ein Oled-Display und sind in drei Varianten erhältlich: grau, schwarz und weiß. Das iPhone Xs gibt es ab 1149 Euro, den großen Bruder ab 1249 Euro.

Der interne Speicher beträgt wahlweise 64 GB, 256 GB oder bis zu 512 GB. (1649 Euro kostet das Xs Max in dieser Variante.) Der A12-Prozessor erhöht unter anderem die Geschwindigkeit, mit der Apps geöffnet werden. App-Entwickler können komplexe Vorgänge in Echtzeit berechnen (gezeigt wurde eine App, die erkennt, ob ein Basketballer den Korb trifft, ihn verfehlt und wie die Körperhaltung beim Wurf war.) Auch die Qualität der Linsen profitiert vom Chip.

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Quelle: AP

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Besonders stolz ist Apple auf die Leistung der Kamera - schließlich ist das Smartphone dafür verantwortlich, dass viele Menschen auf eine Kompaktkamera verzichten (oder gar auf die Spiegelreflex). Mit dem neuen iPhone lassen sich auch Fotos "gegen die Sonne" aufnehmen. Da mehrere Fotos aufgenommen werden, bleibt das Bild dennoch reich an Schattierungen. Das zumindest verspricht Apple.

Beide iPhone Xs verfügen über eine 12-Megapixel-Weitwinkelkamera und eine 12-Megapixel-Telekamera. Besonders eindrucksvoll ist, dass sich die Tiefenschärfe verändern lässt - nachdem das Bild aufgenommen wurde.

Schiller Senior Vice President, Worldwide Marketing of Apple, speaks about the new Apple iPhone XR at an Apple Inc product launch in Cupertino

Quelle: REUTERS

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Apple will auch Kunden behalten, die nicht bereit sind, mehr als 1000 Euro für ein Smartphone auszugeben. Deshalb gibt es eine billigere Variante, das iPhone Xr. Es beginnt bei 849 Euro. Dafür verzichten Nutzer auf die Dual-Kamera und auf das Oled-Display. Face ID gibt es aber, der Chip ist ebenfalls unverändert.

Das Xr gibt es in bunten Farben, das Gehäuse ist aus Aluminium (nicht aus Stahl).

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Quelle: AFP

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Die Apple Watch kam vor drei Jahren auf den Markt - der Konzern schuf damit eine komplett neue Kategorie. Zum ersten Mal wurde nun das Design für die Watch Series 4 komplett überarbeitet. Die Anzeige ist ein Drittel größer und streckt sich bis an den Rand des Gehäuses, der Lautsprecher sei deutlich lauter, mit der Uhr lasse sich also besser telefonieren.

Die Uhr kommt in zwei Größen, 40 und 44 Millimeter und startet bei 429 Euro. Wer eine Uhr mit Mobilfunk will, der zahlt 529 Euro.

Apple hat die Benutzeroberfläche komplett neu entworfen. In die digitale Krone (mit der sich zum Beispiel zwischen Apps wechseln lässt) ist nun ein haptischer Sensor integriert.

Williams, Chief Operating Officer of Apple , speaks about the the new Apple Watch Series 4 at an Apple Inc product launch in Cupertino

Quelle: REUTERS

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Die eingebauten Sensoren in der Uhr erkennen, wenn der Besitzer stürzt. Wird die Person bewusstlos - die Uhr 'erkennt' das daran, dass der Besitzer sich nicht regt - wird der Notarzt angerufen und die Notfall-Kontakte werden benachrichtigt.

Ebenfalls kann die Uhr den Herzschlag messen und ein Elektrokardiogramm (EKG) erstellen. Dazu muss man seinen Finger auf die Krone der Uhr legen. Das EKG wurde von der zuständigen Behörde, der Federal Drug Administration, zugelassen. Damit ist die Uhr auch ein Medizinprodukt.

© SZ.de/fie/sih

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