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Schule und Corona:Lohnen sich Summer Schools?

Izabella, Schülerin an einer Sommerschule in Gütersloh, mit Lehramtsstudent Paul Sperber

Einmal die Woche kommt Izabella, neun Jahre alt, in die Sommerschule, aber dafür mit Eins-zu-eins-Betreuung. Lehramtsstudent Paul Sperber kümmert sich nur um sie.

(Foto: Fabian Busch)

Bildungsangebote in den Sommerferien sind keine neue Idee, doch in diesem Jahr sollen besonders viele Kinder die Wissenslücken schließen, die Corona gerissen hat. Wie das funktionieren könnte, zeigt ein Besuch in Gütersloh.

Von Fabian Busch

Die Lehrerinnen und Lehrer haben den Kindern Päckchen gepackt: Braune Umschläge füllen eine rote Plastikkiste. Sie sind beschriftet mit Vorname und Klasse, gefüllt mit Materialien und Arbeitsplänen. Izabella zum Beispiel zerbricht sich an diesem Tag den Kopf über Wörter mit "au" und "äu". Was ist die Stammform von "Bäuchlein"? Fragend schaut sie Paul Sperber an: Das Wort hat sie noch nie gehört. Das sei verniedlichend gemeint, erklärt er. Mit ein bisschen Hilfe findet Izabella die Lösung und schreibt sie in ihr Heft: der Bauch.

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