Geld-Tipps zum Semesterstart:Rabatte und Vergünstigungen

Lesezeit: 8 min

Es ist paradox: Kaum eine Bevölkerungsgruppe verfügt über so wenig Geld wie Studenten, um die 800 Euro im Monat sind es laut Deutschem Studentenwerk im Durchschnitt. Zugleich wird kaum eine Zielgruppe von Unternehmen so großzügig mit Rabatten umworben. Die Erklärung liegt natürlich nicht in der Großherzigkeit der Unternehmen: Die angehenden Akademiker werden mit hoher Wahrscheinlichkeit wenige Jahre später ein gutes Einkommen erzielen; und wer sich einmal an eine Marke gewöhnt hat, bleibt ihr oft treu.

Solange Studenten sich dieser Taktik bewusst sind, ist das indes noch lange kein Grund, nicht von den oft attraktiven Rabatten zu profitieren.

Winterschlussverkauf - Rabatt im Modehandel

Studenten müssen nicht bis zum Ausverkauf warten: Sie können an vielen Stellen Vergünstigungen bekommen.

(Foto: dpa)

Einer der bekanntesten Nachlässe ist bei den Rundfunkgebühren zu holen: Die meisten Bafög-Empfänger werden automatisch befreit, in "besonderen Härtefällen" können auch andere Studenten die 17,98 Euro im Monat sparen. Wer diese Hürde genommen hat, wird sich meist auch nicht allzu schwertun, bei der Telekom einen "Sozialtarif" zu ergattern. Der beschert Studenten immerhin eine Gutschrift in Höhe von 6,94 Euro im Monat. Das lohnt sich allerdings nicht immer, denn Gespräche mit Billigvorwahlen sind dann ausgeschlossen. Wer viel reist, kann bei der Deutschen Bahn sparen: Die Bahncard 50 kostet für Studenten bis 26 Jahre kaum mehr als die Hälfte des regulären Preises. Daneben bieten zahllose Unternehmen, Theater oder Museen Rabatte an. Einen Überblick verschaffen spezialisierte Internetseiten wie www.studentenrabatte.de, www.geizstudent.de oder www.studenten-spartipps.de.

Im Ausland kommt man mit dem deutschen Studentenausweis nicht weit. Hier hilft die international anerkannte Variante Isic, sie lohnt sich besonders auf der Suche nach billigen Flugtickets. Oft verstecken sich Nachlässe, wo man sie nie vermuten würde. Das Studentenwerk rät daher: Einfach mal fragen!

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB