Großeinsatz in Weißenburg:Elfjährige versteckt sich vor Eltern - 240 Polizisten suchen nach ihr

Großeinsatz in Weißenburg: Sogar ein Polizeihubschrauber kam bei der Suchaktion am Dienstagabend zum Einsatz. Das vermisste Mädchen konnte in der Nacht unversehrt zu ihren Eltern zurückkehren (Symbolbild).

Sogar ein Polizeihubschrauber kam bei der Suchaktion am Dienstagabend zum Einsatz. Das vermisste Mädchen konnte in der Nacht unversehrt zu ihren Eltern zurückkehren (Symbolbild).

(Foto: Boris Roessler/dpa)

Ein Mädchen aus Weißenburg wird nach einem Spaziergang vermisst. Die Polizei spürt sie mit Hunden, Drohnen und einem Hubschrauber auf - und erfährt, warum das Kind nicht mehr nach Hause wollte.

Ein glückliches Ende hat die Suche nach einer elfjährigen Vermissten im mittelfränkischen Weißenburg genommen. Das Kind hatte sich aus Angst vor Ärger mit den Eltern versteckt und war am Dienstagabend nach einem Spaziergang mit ihrem Hund nicht mehr nach Hause gekommen, wie die Polizei am Mittwoch berichtete. Der Hund wurde später an einem Baum festgebunden gefunden.

Die besorgten Eltern alarmierten die Polizei, die eine großangelegte Suchaktion startete. Rund 240 Einsatzkräfte waren beteiligt. Sie durchkämmten das Gebiet und die Umgebung mit Hunden, Drohnen, Wärmebildkameras und einem Sonargerät. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz.

In der Nacht zum Mittwoch wurde das Mädchen schließlich gefunden. Sie war etwa einen Kilometer westlich vom Weißenburger Ortsteil Weimersheim an einer Straße unterwegs und machte auf sich aufmerksam. Sie war den Angaben zufolge leicht unterkühlt, aber sonst unverletzt. Sie wurde ihren erleichterten Eltern übergeben.

Die Elfjährige erklärte den Beamten, dass sie auf einem Bauernhof gespielt hatte, obwohl es ihr von den Eltern verboten worden war. Aus Angst vor Ärger hatte sie sich versteckt und sich nicht mehr getraut, nach Hause zu gehen.

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