Erhöhter Verkehr:Ferienende und Schnee sorgen für Staus und Unfälle

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Ein mitunter schneereiches Wochenende in Bayern hat auf den Straßen für Unfälle und Behinderungen gesorgt.

Ein mitunter schneereiches Wochenende in Bayern hat auf den Straßen für Unfälle und Behinderungen gesorgt. Kurz vor Ende der Weihnachtsferien waren zugleich die Skigebiete im Freistaat gut besucht und entsprechend viele Autofahrer unterwegs. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für den Norden des Freistaats teils kräftige Schneeschauer vorhergesagt. Am Samstag kam es vor allem in Franken zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen. Die Schneedecke auf den Autobahnen sei zu hoch gewesen, vor allem Lastwagen hätten zeitweise nicht mehr anfahren können und seien an Steigungen hängengeblieben, sagte eine Polizeisprecherin in Unterfranken. Auch in Mittelfranken kämpften Laster mit Schnee und Glätte: Auf der Autobahn 9 in Richtung Leipzig blockierte ein Lastwagen den rechten Fahrstreifen. Der Lkw rutschte kurz nach der Anschlussstelle Trockau in die Leitplanke. Auf der A 6 kam ein Lastwagen zwischen Nürnberg-Langwasser und Nürnberg-Ost von der Straße ab und fuhr in eine Böschung.

Das Polizeipräsidium Oberpfalz zählte bis zum Nachmittag 18 witterungsbedingte Unfälle mit zwei Leichtverletzten. Im schwäbischen Eggenthal (Landkreis Ostallgäu) wurde ein 25-Jähriger bei einem Glätteunfall schwer verletzt. Laut Polizei prallte auf sein Auto frontal in den Wagen einer 54-Jährigen, die aufgrund der rutschigen Fahrbahn in den Gegenverkehr geraten war. Im Ostallgäu überschlug sich der Wagen einer Autofahrerin wegen Schnees. Sie kam mit leichten Verletzungen davon, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die 26-Jährige hatte demnach in einer Linkskurve wegen Schneeverwehungen die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und war rechts von der Straße Richtung Trauchgau abgekommen. Der Wagen schoss über die Böschung, überschlug sich und flog etwa 50 Meter weit in ein anliegendes Feld. Für Montag sagte der DWD weitere Schneefälle in Teilen Bayerns voraus; am Dienstag dann nur noch in den östlichen Alpen sowie im Vorland. Im restlichen Bayern werde es dann vor allem bewölkt sein.

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