Urban Priol: Mein Aschaffenburg:Der Aschaffenburger - mit brahmanisch-indisch anmutendem Gleichmut

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Fragebogen Teil 2

Aschaffenburg, Schloss Johannisburg

Schloss Johannisburg in Aschaffenburg: Urban Priol fragt sich, mit welchen Finanzmitteln das Gebäude erbaut wurde.

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Angenommen, der US-Präsident käme zu Besuch nach Aschaffenburg: Was würden Sie ihm zeigen?

Gut, dass Bush jr. Nicht mehr da ist, da hätte ich die Einfallstraßen verbarrikadiert. Für Obama würde ich eine Brauhaus-Garnitur im Schönbusch aufstellen und danach eine Runde Boot mit ihm fahren.

Was sollte man als Besucher unbedingt vermeiden?

Den Satz: "Das ist hier doch schon Hessen, oder?"

Was für ein Gebäude oder welche Einrichtung fehlt Aschaffenburg noch?

Die Isar, die sich durch den Park schlängelt, um dann im Main zu münden. Das wär's.

Wer ist Ihr Lieblings-Aschaffenburger und warum?

Alle, die sich im Verein "Grenzenlos e.V." um die Benachteiligten in der Stadt kümmern.

Was zeichnet den typischen Ascheberscher aus?

Eine oft schon brahmanisch-indisch anmutende Gleichmut. Äußert sich gegenüber Wichtigtuern oft in dem Satz: "Interessiert mich en Scheißdreck!"

Welches Geheimnis über Aschaffenburg muss noch gelüftet werden?

Mit welch finsteren Finanzmitteln das Schloß erbaut wurde.

Wenn Sie Aschaffenburg in einem Wort beschreiben müssten - wie würden Sie das tun?

Subbä!

Was soll man in Aschaffenburg über Sie sagen?

Der passt. Des is einer von uns.

Vervollständigen Sie bitte diesen Satz:

Aschaffenburg ist insgesamt ziemlich mediterran. Aber wer dort wohnt, braucht wetterfeste Kleidung, weil die Algarve halt doch noch ein Stück weg ist.

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