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Studie:Wirtschaft und Klimaschutz

Bei der Erreichung der Klimaziele wehrt sich die bayerische Wirtschaft gegen verschärfte Beschränkungen für die Industrie und fordert stattdessen technologischen Fortschritt. In einer am Dienstag veröffentlichten Studie für den Zukunftsrat der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (VBW) nennt das Prognos-Institut 28 "Leuchtturmtechnologien", um Fortschritte im Klimaschutz zu erzielen. Dazu zählen etwa 3-D-Druck, die Wasserstoffproduktion oder intelligente Stromnetze. "Selbstbeschränkung kann etwas Gutes sein, aber den wichtigsten Beitrag zum Klimaschutz leistet sie nicht", sagte VBW-Ehrenpräsident Alfred Gaffal. Deutschland sei lediglich für zwei Prozent der globalen CO₂-Emissionen verantwortlich, Bayern für 0,2 Prozent. Bayern könne seinen Beitrag zum Klimaschutz vor allem durch die Entwicklung wirksamer Klimaschutztechnologien leisten. "Wir müssen Technologieführer bei Clean Tech werden", sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei der Online-Pressekonferenz. Dafür gebe die Staatsregierung viel Geld aus - Söder verwies auf die 3,5 Milliarden Euro, die die Staatsregierung für ihre derzeitige High-Tech-Agenda vorgesehen hat.

© SZ vom 02.12.2020 / dpa
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