Eskalation vor Fürther Vereinsheim Massenschlägerei unter rivalisierenden Fußballfans

Vor dem Vereinsheim von Greuther Fürth haben sich etwa 40 Anhänger des Vereins mit 60 Fans des rivalisierenden 1. FC Nürnberg geprügelt. Acht Fürther und ein Polizist wurden verletzt. Warum es zum Streit kam, ist bislang unklar.

"Dass sich Rivalen nicht riechen können, das gehört dazu, das macht den Reiz des Fußballs aus. Eine gesunde Rivalität muss herrschen, diese werde ich auch befeuern", sagte Dieter Hecking, Trainer vom 1. FC Nürnberg, im Mai, als der Spielvereinigung Greuther Fürth der Aufstieg in die Fußballbundesliga gelang. Nun hat sich mal wieder gezeigt, dass diese Rivalität auch negative Seiten haben kann.

Bei einer Massenschlägerei unter Fußballfans sind in Fürth neun Menschen verletzt worden. Vor dem Vereinsheim von Greuther Fürth prügelten sich in der Nacht zum Sonntag etwa 40 Anhänger des Vereins mit 60 Fans des 1. FC Nürnberg, wie die Polizei mitteilte.

Beim Eintreffen der Beamten ergriff die Gruppe aus Nürnberg die Flucht, Fans aus Fürth warfen Stühle in Richtung der Einsatzkräfte. Acht Fußballfans aus Fürth erlitten Kopfverletzungen und mussten im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Zudem wurde ein 30-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt. Die Polizei ermittelt gegen mehrere Schläger wegen Körperverletzung.

Ob die Nürnberger Fans das Fürther Vereinsheim attackiert hatten oder ob sich die Gruppen für eine Prügelei verabredet hatten, war zunächst unklar. Ein Spiel zwischen den beiden Mannschaften fand am Wochenende nicht statt.