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Lehrermangel:Engpässe an den Förderschulen

Um die Lücken an den 334 Förderschulen zu schließen, stellt das Kultusministerium immer öfter Lehrer ein, die keine voll ausgebildeten Sonderpädagogen sind. Im neuen Schuljahr wurde nur ein knappes Drittel der ausgeschriebenen Stellen mit Lehrern besetzt, die ein reguläres Sonderpädagogik-Studium absolviert haben. Das Kultusministerium setzt auf Mittel-, Realschul- und Gymnasiallehrer, die sich über zwei Jahre für den Unterricht an Förderschulen weiterbilden lassen. Es sei "äußerst bedenklich", dass immer mehr fachfremdes Personal eingesetzt wird, erklärte Hans Lohmüller, Landesvorsitzender des Verbands der Sonderpädagogen. Für die Herausforderungen an Förderschulen brauche man die Expertise der Sonderpädagogen, deren Ausbildung sich erheblich von der eines Realschul- oder Gymnasiallehrers unterscheide.