Landshut:Denkmalschutz für Koenigs Anwesen

Das Anwesen des verstorbenen Landshuter Künstlers Fritz Koenig in Ganslberg soll unter Denkmalschutz gestellt werden. Dafür hat sich der Landesdenkmalrat am Freitag einstimmig ausgesprochen. Eine entsprechende Prüfung wird jetzt eingeleitet. "Es sprechen viele gute Gründe dafür", so Thomas Goppel (CSU), Vorsitzender des Gremiums. "Anders als bei den meisten Denkmälern soll aber nicht die Bausubstanz des Anwesens im Vordergrund stehen, sondern dessen geschichtliche Bedeutung als Wirkungsstätte von Koenig." Bis die Zukunft des Hauses feststeht, soll auch die geplante Versteigerung der Einrichtungsgegenstände gestoppt bleiben. Dass das komplette Anwesen samt der Gegenstände zu einem Museum wird, ist aber unwahrscheinlich. Aussichtsreicher ist ein neuer Vorschlag des Landshuter Oberbürgermeisters Alexander Putz (FDP): Er möchte das Haus als Ausbildungsstätte für Künstler nutzen. Für ein genaueres Konzept, in dem auch die Finanzierung geklärt wird, müssten die Stadt Landshut, der Landkreis und der Bezirk Niederbayern eingebunden werden. Die Grünen-Abgeordnete Rosi Steinberger war mit diesen Ergebnissen zufrieden. "Es ist wichtig, dass wir jetzt Zeit haben, die Zukunft sinnvoll vorbereiten", sagte sie.

© SZ vom 25.11.2017 / vvl
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