Kriminalität - Regensburg:Durchsuchungen wegen Kinderpornografie-Verdachts

Bayern
Ein Polizeiauto ist mit Blaulicht im Einsatz. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild (Foto: dpa)

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Regensburg (dpa/lby) - 14 Männer und Jugendliche aus der Oberpfalz sollen kinderpornografisches Material besessen oder verbreitet haben. Die Verdächtigen sind zwischen 15 und 63 Jahre alt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zudem sollen zwei Kinder, die noch strafunmündig sind, solches Material besessen haben.

Fahnder durchsuchten in diesem Zusammenhang vergangenen Donnerstag 14 Wohnungen im Raum Regensburg, Cham und Neumarkt in der Oberpfalz, um Beweismaterial sicherzustellen. Die Ermittlungen finden den Angaben nach unter anderem gemeinsam mit der Zentralstelle Cyber Crime der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg statt.

Die Verbreitung solcher Fotos und Videos stelle eine schwerwiegende Straftat dar, sagte der Leiter der Kriminalpolizei Regensburg, Harald Wiesenberger. "Eltern sollen sich dieser Thematik bewusst werden und mit ihren Kindern darüber sprechen, denn wir stellen fest, dass vor allem junge Menschen als Tatverdächtige registriert werden." Jedes einzelne versandte Bild mache missbrauchte Kinder erneut zum Opfer.

Die Polizei verweist darauf, dass es kein Sammelverfahren ist, sondern Einzelverfahren. Bei einem Teil der Verfahren hätten die deutschen Ermittlungsbehörden von ausländischen Organisationen gegen Kindesmissbrauch Hinweise auf die Verdächtigen erhalten.

© dpa-infocom, dpa:210809-99-776563/2

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