Artensterben "Dann sind sie weg - für immer"

Hubert Weinzierl machen die ungeheuren Verluste beim Artensterben sehr traurig.

(Foto: Sebastian Beck)

Hubert Weinzierl, ein Vater der Ökologiebewegung, erlebt die Umwelt intensiver, seit er blind ist. Er spricht über den Klang der Natur, das Artensterben und Politiker, die beim Klimaschutz wider besseres Wissen handeln.

Von Sebastian Beck und Christian Sebald

Es ist ein kalter Wintertag, der Vordere Bayerische Wald ist tief verschneit. Hubert Weinzierl und seine Frau Beate fahren pünktlich vor ihrer Umweltbildungsstätte auf Schloss Wiesenfelden vor. Weinzierl, 83, einer der Väter der Ökologiebewegung in Deutschland, hat zwar Mühe beim Aussteigen aus dem Auto. Im Gespräch ist er aber gewohnt konzentriert und formuliert pointiert.

SZ: Sie sind vor fünf Jahren erblindet, Herr Weinzierl. Wie nehmen Sie seither den Winter wahr?

Hubert Weinzierl: Ganz anders als zu der Zeit, da ich ...

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