bedeckt München 10°
vgwortpixel

Digitalisierung:Söder verspricht kostenloses Wlan in ganz Bayern

Vorstellung von WLan auf Bayerns Schiffen; WLan auf Bayerns "Weißer Flotte"

Bayerns Finanzminister Markus Söder - hier bei der Vorstellung von WLan auf Bayerns Schiffen im April 2015.

(Foto: STA Franz X. Fuchs)

Innerhalb der kommenden fünf Jahre sollen 5000 Standorte im Freistaat mit Hotspots ausgerüstet werden. "Der nächste Schritt im digitalen Zeitalter in Bayern", kündigt der Finanzminister an.

Die bayerische Staatsregierung will bis zum Jahr 2020 in sämtlichen der mehr als 2000 Gemeinden Bayerns kostenloses WLAN anbieten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen 5000 Standorte im Freistaat mit Hotspots ausgerüstet werden, über die sich Nutzer von Smartphones, Tablets und Laptops ins Internet einwählen können.

Für die Kommunen soll der Service ebenfalls umsonst sein, wie Finanzminister Markus Söder am Donnerstag in München ankündigte. "Der nächste Schritt im digitalen Zeitalter in Bayern soll begonnen werden", sagte der CSU-Politiker. Kein anderes Bundesland plane Vergleichbares. "Wir sind schneller als alle anderen." Die WLAN-Offensive soll von Straubing aus koordiniert werden, dort entsteht ein neues Zentrum.

Bereits als der Bund sein Breitband-Föderprogramm auflegte, kündigte Söder sein Vorhaben an, auch entlegene Häuser und Ortschaften erreichen zu wollen. Bis zum Jahr 2018 stellt Berlin zwei Milliarden Euro für alle Bundesländer bereit. Ziel ist vor allem, den sonst wenig lukrativen Breitbandausbau auf dem Land anzukurbeln. Der Freistaat bringt in einem eigenen Programm 1,5 Milliarden Euro auf.

Auf einigen Schiffen in Bayern kann bereits kostenlos im Internet gesurft werden. Auf dem Starnberger See, Ammersee und auf dem Tegernsee bietet die bayerische Seenschifffahrt seit April 2015 freies WLAN an, weitere Schiffe sollen folgen.

CSU Söder gegen Seehofer - der doppelte Ministerpräsident
Kommentar
Bayern

Söder gegen Seehofer - der doppelte Ministerpräsident

Horst Seehofer ist nicht alleine im Amt. Es gibt da einen, der so tut, als sei er schon gewählt. Ob das noch lange gutgeht?   Kommentar von Sebastian Beck