Bahnverkehr:ÖBB übernimmt Go Ahead

Bahnverkehr: Ein Zug von Go Ahead in Mammendorf: Die blauen Züge verbinden unter anderem die beiden Großstädte München und Augsburg.

Ein Zug von Go Ahead in Mammendorf: Die blauen Züge verbinden unter anderem die beiden Großstädte München und Augsburg.

(Foto: Johannes Simon)

Das österreichische Bahn-Unternehmen ist nach erfolgreicher wettbewerbsrechtlicher Prüfung Eigentümer des zuvor britischen Unternehmens - und übernimmt dadurch viele Zugstrecken vor allem in Schwaben.

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben den britischen Bahnbetreiber Go Ahead und damit auch dessen Strecken übernommen, die in Bayern vor allem in Schwaben liegen. Bereits im Oktober hatten die ÖBB und Go Ahead den Deal bekannt gegeben, nun ist die wettbewerbsrechtliche Prüfung abgeschlossen. "Das Know-how der ÖBB bringt Vorteile für unsere Weiterentwicklung und damit auch Vorteile für unsere Fahrgäste und Auftraggeber", sagt Go-Ahead Deutschland CEO Fabian Amini, der auch das Streckennetz des Unternehmens in Baden-Württemberg verantwortet. Es gebe "das klare Ziel", in Deutschland weiter zu wachsen.

Insgesamt sind 144 elektrisch betriebene Triebfahrzeuge für die Fahrgäste von Go Ahead im Einsatz, davon 78 in Bayern. Details wie der künftige Unternehmensname sollen im Laufe des ersten Halbjahres 2024 bekannt gegeben werden. Die ÖBB rühmt sich, mit 95,5 Prozent Pünktlichkeit im Personenverkehr zu den pünktlichsten Bahnen Europas zu gehören.

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