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Immunisierung:Wie es in Bayern mit den Corona-Impfungen vorangeht

Corona-Impfung bei Kindern - eine Risiko-Nutzen-Abwägung?

Eine Klinik-Mitarbeiterin bereitet eine Spritze mit Covid-19 Impfstoff vor.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

In den Arztpraxen wurde die Impfpriorisierung aufgehoben, in bayerischen Impfzentren soll sie vorerst bestehen bleiben. Auch Kinder ab zwölf können sich theoretisch impfen lassen. Die Impfquote in Bayern steigt - die aktuellen Zahlen.

Bayern impft. So lässt sich beschreiben, was nun - endlich - zu funktionieren scheint. Mehr als 2,8 Millionen Menschen im Freistaat waren bis zum 8. Juni vollständig geimpft, so Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit. 5,8 Millionen Menschen haben bis dahin zumindest die erste Dosis eines Vakzins bekommen - in einem Impfzentrum, einem Alten- oder Seniorenheim oder etwa beim Hausarzt.

Während in den Impfzentren weiter nach den priorisierten Gruppen geimpft wird, gilt diese Einordnung für Arztpraxen seit dem 20. Mai nicht mehr. Dass man deshalb sehr viel leichter an einen Termin kommt, ist unwahrscheinlich, denn der Engpass liegt weiter bei der Menge des Impfstoffs.

Auch Kinder ab zwölf können nach der Zulassung des Präparats von Biontech/Pfizer durch Europas Arzneimittelbehörde EMA theoretisch Impftermine bekommen. Am 7. Juni beantragte zudem US-Hersteller Moderna bei der EMA die Zulassung seines Corona-Impfstoffs für Kinder und Jugendliche ab zwölf.

Eine Impfempfehlung für Kinder von den Experten der Ständigen Impfkommission (Stiko) in Deutschland gibt es bisher allerdings nicht. Am 10. Juni will die Kommission eine ergänzte Impfempfehlung veröffentlichen, wie eine Sprecherin des Robert Koch-Instituts, bei dem die Stiko angesiedelt ist, sagte. Es wird erwartet, dass die Experten mangels ausreichender Datenbasis keine generelle Impfempfehlung für alle Kinder ausspricht, sondern den Impfstoff zunächst vor allem etwa für vorerkrankte Kinder vorsieht.

Hier sehen Sie den täglichen Impffortschritt laut den Zahlen, die dem Robert Koch-Institut gemeldet werden.

© SZ.de/infu/mmo/van
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