Architektur:Das sind die Gewinner des Preises "Bauen im Bestand"

Die Bayerische Architektenkammer würdigt zum zweiten Mal Bauprojekte, bei denen es um Umbau und Sanierung geht. Es gibt drei Preisträger und neun Anerkennungen.

Von Sebastian Krass

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Preis "Bauen im Bestand 2021", Pressebild,  kostenfrei, Bitte geben Sie bei Ihrer Veröffentlichung unbedingt alle Planer (ArchitektenInnen, LandschaftsarchitektenInnen, InnenarchitektenInnen sowie StadtplanerInnen) und FotografenInnen als Urheber an.

Quelle: Stefan Meyer

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Mit dem Preis "Bauen im Bestand" würdigt die Bayerische Architektenkammer Umbauten und Sanierungen von Gebäuden. Sie vergab die Preise in drei Kategorien. In die erste fallen Gebäude, die vor 1900 errichtet wurden. Den Preis gewann das Projekt "Haus, Stall, Scheune: Neue Bücherei" in Gundelsheim (Oberfranken) von Schlicht Lamprecht Architekten aus Schweinfurt. Bauherrin war die Gemeinde Gundelsheim.

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Quelle: Erich Spahn

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Für eine Auszeichnung in Frage kamen Projekte, die in den vergangenen fünf Jahren saniert oder umgebaut wurden. In der zweiten Kategorie (Gebäude aus der Zeit von 1900 bis 1945) gewann der Bau eines Seminar- und Bildungshauses auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in der Oberpfalz. Bauherrin war die Stiftung Bayerische Gedenkstätten. Entwurf und Planung des Umbaus eines ehemaligen SS-Casinos stammen vom Büro Juretzka Architekten aus Weiden.

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Quelle: Stefan Müller-Naumann

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147 Einsendungen gab es diesmal für den Preis, der erstmals im Jahr 2017 verliehen worden war und der unter der Schirmherrschaft des bayerischen Wissenschaftsministeriums steht und der in Kooperation mit der Bundesstiftung Baukultur verliehen wurde. Die Gewinner bekommen ein Preisgeld von 6000 Euro. Gewinner der dritten Kategorie (Gebäude aus der Zeit zwischen 1945 und 1985) ist das Projekt "Werk 3" im neu entstehenden Werksviertel nahe dem Münchner Ostbahnhof. Hier wurde eine 100 lange ehemalige Knödelfabrik von Pfanni um drei Stockwerke erhöht und in ein Gebäude mit Büros, Geschäften und Gastronomie umgebaut. Die Planung stammt vom Münchner Büro Steidle Architekten. Bauherr war der Pfanni-Erbe Werner Eckart mit seiner Firma Otec.

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Quelle: Erich Spahn

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Neben den Preisen vergab die Jury in allen drei Kategorien auch Anerkennungen, die mit je 1250 Euro dotiert sind. In der ersten Kategorie (Gebäude vor 1900) waren es vier Anerkennungen. Eine entfiel auf die Reaktivierung eines Vorstadtquartiers in Berching in der Oberpfalz, geplant vom Büro Kühnlein Architektur (Berching). Bauherrinnen waren die Stadt Berching und die Familie Amrhein aus Beilngries.

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Quelle: Michael Heinrich

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Ebenfalls Anerkennung fanden der Umbau und die Sanierung des Kramerhauses im Kloster Seeon. Bauherr war der Bezirk Oberbayern. Beauftragt waren ABP Architekten und Stadtplaner, das Landschaftsarchitekturbüro Katrin Schulze und Götze und Hadlich Architekten (alle aus München).

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Quelle: Axel Öland

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Die dritte Anerkennung in der ersten Kategorie gab es für die Sanierung der Fassade der Alten Mälze in Lauterhofen (Oberpfalz). Bauherr war der Markt Lauterhofen. Beauftragt waren Berschneider und Berschneider Architekten sowie der Landschaftsarchitekt Martin Kölbl (beide Pilsach).

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Quelle: Stachel / Rupp

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Die vierte Anerkennung vergab die Jury für "Sheddach-Halle - Sanierung und Umbau der Alten Weberei" in Kempten (Schwaben). Bauherrin war die Sozialbau Kempten Wohnungs- und Städtebau GmbH. Beauftragt waren Hagspiel, Stachel und Uhlig Architekten (Kempten).

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Quelle: Anton Brandl

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In der zweiten Kategorie (Gebäude aus den Jahren 1900 bis 1945) gab es zwei Anerkennungen. Die eine ging an Und Mang Architektur und Fischer Heumann Landschaftsarchitekten (beide München), die Büros bauten im Auftrag des Buaherren Hans Christian Landstorfer ein "Wohnzimmer im Garten" im Münchner Stadtteil Bogenhausen.

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Quelle: Sebastian Arlt

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Die andere Anerkennung in der zweiten Kategorie sprach die Jury für das Projekt "Thierschturm" der Technischen Universität München aus. Umgesetzt wurde es von Schmidt-Schicketanz Planer aus München, Bauherr war das bayerische Wissenschaftsministerium vertreten durch das Staatliche Bauamt München 2.

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Quelle: Herbert Stolz

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In der dritten Kategorie für Gebäude aus der Zeit 1945 bis 1985 gab es drei Anerkennungen. Eine gab es für das Projekt "Haus Makeover" in Lappersdorf (Oberpfalz), umgesetzt von Fabi Architekten (Regensburg) im Auftrag von Jürgen und Daniela Meier.

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Quelle: Stadt Gunzenhausen

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Eine weitere Anerkennung ging an Haindl und Kollegen Architekten (München) und Holzinger, Eberl, Fürhäusser Architekten (Ansbach) für die Generalsanierung der Stadthalle Gunzenhausen (Mittelfranken). Bauherrin war die Stadt Gunzenhausen.

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Quelle: Brigida González

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Und die dritte Anerkennung in der dritten Kategorie ging wiederum nach München, wo das örtliche Architekturbüro Allmann Sattler Wappner die Sanierung und den Umbau des Einkaufszentrums Schwanthalerhöhe umgesetzt hat. Bauherrin war die Bayerische Hausbau aus München.

© SZ.de/sekr/vewo
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