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Artenvielfalt:Offizielles Endergebnis des Volksbegehrens

Das Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern haben dem offiziellen Endergebnis zufolge 18,3 Prozent aller Stimmberechtigten unterstützt. Wie der Landeswahlleiter am Donnerstag mitteilte, beteiligten sich exakt 1 741 017 Menschen zwischen 31. Januar und 13. Februar mit ihrer Unterschrift am Volksbegehren, das unter dem Motto "Rettet die Bienen" lief. Damit wurde die entscheidende Zehn-Prozent-Hürde deutlich überschritten. Das vorläufige Endergebnis vom Februar hatte die Beteiligung bei 18,4 Prozent oder 1 745 383 Menschen gesehen. Das Volksbegehren zielt auf mehrere Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz. Beispielsweise sollen Biotope besser vernetzt und der Öko-Anbau gezielt ausgebaut werden: bis 2030 von derzeit zehn auf dann 30 Prozent. Kritiker, darunter vor allem der Bauernverband, warnen aber unter anderem vor den geforderten höheren Mindestflächen für den ökologischen Anbau. Unter den 96 kreisfreien Städten und Landkreisen gab es die größte Unterstützung in den Landkreisen Starnberg und München. Dort beteiligten sich 27,6 Prozent und 26,5 Prozent der Stimmberechtigten am Volksbegehren. In Hof dagegen waren es nur 10,5 Prozent.

Derweil schlägt Umweltminister Thorsten Glauber (FW) die Ausweisung neuer Blühstreifen vor. Er wolle drei Netze durch Bayern ziehen, sagte Glauber am Donnerstag im Umweltausschuss des Landtags: Entlang von Flüssen soll es entsprechende Schutzstreifen geben, entlang der Straßen und rund um die Wälder im Freistaat. "Wenn wir diese drei Bänder durch Bayern ziehen, würden wir einen sehr guten Erfolg haben", sagte Glauber.