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Zeitmaschinen (4): Opel Ascona 400:Der mit der simplen Technik

Walter Röhrl besetzte mit dem Opel Ascona 400 einen der ganz wichtigen Meilensteine: Letzter WM-Titel eines klassischen Rallyeautos, danach verlor der Sport endgültig seine Unschuld.

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Zeitmaschinen Opel Ascona 400

Quelle: Andreas Riedmann / Autorevue

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Walter Röhrl besetzte mit dem Opel Ascona 400 einen der ganz wichtigen Meilensteine: Letzter WM-Titel eines klassischen Rallyeautos, danach verlor der Sport endgültig seine Unschuld.

Das gesellschaftliche Umfeld, im dem sich der Opel Ascon 400 anno 1982 bewegte: Ronald Reagan, Pumphosen, österreichische Belvedere-Zigaretten und der letzte Rallye-WM-Titel eines "Hecktrieblers".

"Zeitmaschinen: Legendäre Autos, die Geschichte machten" ist eine Kooperation von sueddeutsche.de und dem österreichischen Magazin Autorevue.

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Der Ascona 400 war das exakte Gegenteil des quattro: Nix Turbo, null Technik-Komplikationen, keine Allrad-Schistelei mit ...

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... Linksbremsen oder so. Nur klassische Power und die pure Freude am Quertreiben.

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Der extreme Lenkeinschlag lässt irrwitzige Driftwinkel zu; und der 400 röhrt dazu, dass du vor lauter Tränen in den Augen kaum noch die Straße siehst.

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Muletto Der Testwagen hat eine Werksvergangenheit, allerdings nicht als Einsatzauto. Man bemühte sich um detailgenauen Neuaufbau.

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Uhrwerk Die Ausbaustufe des Motors war eher von der milden Sorte, auch wurde er von wegen Artenschutz um Zurückhaltung gebeten.

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Auf Asphalt waren die Renault 5 Turbo mit Mittelmotor, Lancia 037 und Rallye-Ferraris (ja, wirklich) schneller, auf rutschigem Terrain herrschten die Audis -, aber der 400er war, weil eben unkompliziert zu fahren, kein schlechter Kompromiss und vorbildlich standfest.

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Besonders wenn den mächtigen 305er-Hinterreifen der Grip fehlt, ist der Ascona selbst für Nicht-Röhrls spielerisch einfach zu bewegen.

Scharf einlenken, gleichzeitig drauf aufs Gas, mit dem rechten Fuß den Kurvenradius bestimmen. Im Grenzbereich bringen das sauber abgestimmte Fahrwerk und die schiere Größe der Karosserie erstaunliche Ruhe ins Auto.

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Ascona-Detail aus der Zeit, als Fensterheber noch nicht unbedingt elektrisch sein mussten.

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Christian Kornherr, der Herr Chefredakteur der österreichischen Autorevue, am Steuer des Röhrl-Mulettos.

Für Nix-Wisser: Als Muletto (ital. = kleiner Esel) bezeichnet man herkömmlicherweise den Ersatzwagen, der insbesondere bei den Testfahrten zur Abstimmung des Fahrwerks, Elastizitätsprüfungen des Motors und Auswahl des Reifentyps zum Einsatz kommt. Eine andere gebräuchliche Bezeichnung ist T-Car - vorzeugsweise in der Formel 1.

"Zeitmaschinen: Legendäre Autos, die Geschichte machten" ist eine Kooperation von sueddeutsche.de und dem österreichischen Magazin Autorevue.

© sueddeutsche.de/Autorevue.at/gf

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