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VW Passat Variant BMT:Sparmeister

Der neue VW Passat Variant ist im besten Sinne auffällig unauffällig. Leider ist das Sparvergnügen mit der BlueMotion-Technology an Bord nicht wirklich billig.

Was soll man zu den VW-Innenräumen noch sagen? Ob im Golf, im Sharan, im Jetta oder jetzt im Passat Variant - es ist schon fast egal, in welches Modell man einsteigt: Die Ergonomie ist perfekt, jeder Schalter dort, wo er sein muss, nichts muss hinterfragt oder erklärt werden. Nettes neues Gimmick im Passant Variant: eine analoge Uhr in der Mittelkonsole, direkt über dem Display für Navigation und Multimedia. Die Devise lautet also: einsteigen, wohlfühlen und losfahren.

VW Passat Variant BMT

Teures Sparen

Und gerade aufs Fahren kommt es diesmal besonders an - schließlich präsentiert sich dieser Passat Variant mit BlueMotion-Technologie. Das heißt: Vieles an diesem Modell ist technisch optimiert, um niedrige Verbrauchswerte und damit einen geringeren CO2-Ausstoß zu erreichen.

Die Mittel der Wahl - wie übrigens bei allen BMT-Modellen des VW-Konzerns: Spezielle Leichtlaufreifen, die den Rollwiderstand mindern; eine auf bessere Aerodynamik getrimmte Karosserie; eine Steuersoftware für Motoren, um beispielsweise durch Veränderung der Einspritzzeiten und die Absenkung der Leerlaufdrehzahl Kraftstoff zu sparen; natürlich die Start-Stopp-Automatik sowie die Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation).

Hinzu kommen längere Übersetzungen in den höheren Gängen (bei manuellen Getrieben) und eine Schaltpunktanzeige im Cockpit, die dem Fahrer die jeweils ideale Gangstufe vorschlägt, um verbrauchsoptimiert zu fahren.

Was bringen all diese Maßnahmen? Viel: Den von VW angegebenen Durchschnittsverbrauch von 4,6 Litern Diesel auf 100 Kilometern erreichten wir zwar nicht, aber mit einem halben Liter mehr lagen wir auch nicht viel darüber.

VW Passat 2011

Ohne Risiko