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Kia Sorento 2.2 CRDi:Auf neuen Wegen

Leiterrahmen, markige Karosse und rustikaler Diesel waren gestern. Der neue Kia Sorento will europäischen SUV weh tun und den Vans Kunden klauen. Die Chancen stehen nicht schlecht.

"Wir haben vom Vorgängermodell allein in Europa 185.000 Fahrzeuge verkauft und sind optimistisch, dass wir das mit dem neuen Modell wiederholen können", sagt Kia-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bade, "wir setzen auch in Zukunft auf das SUV-Segment. Unsere Kunden sind hier sehr zufrieden."

Kia Sorento, Pressinform

Die weichen Formen des neuen Kia Sorento 2.2 CRDi sollen neue Kunden ansprechen.

(Foto: Foto: Pressinform)

Als der erste Kia Sorento im Jahre 2002 das Licht der automobilen Welt erblickte, brach für viele europäische Hersteller eine Welt zusammen. Der SUV-Trend war aus den USA nach Europa herüber geschwappt und Firmen wie Opel, Ford, Volvo oder Volkswagen standen mit leeren Händen da. Doch ein wenig bedeutender Hersteller aus Korea zeigte, wie man von einem weißen Blatt Papier einen erfolgreichen Geländewagen kreierte.

Sieben erfolgreiche Jahre hat der Sorento nun hinter sich; Zeit für einen Nachfolger. Der hat sich von seinem markigen Design verabschiedet und sucht sich seine Kunden mit weichen Formen und optischen Kombi-Anleihen in der automobilen Grauzone. Verabschiedet hat er sich dabei auch von seiner rustikalen Bauart mit Leiterrahmen und Offroad-Ambitionen.

"Durch die neue Karosseriebauweise sparen wir im Vergleich zum Vorgänger 215 Kilogramm", erklärt Benny Oeyen, seit kurzer Zeit verantwortlich für das Marketing von Kia Europe. Diese hohe Gewichtsersparnis lässt sich jedoch nicht nur durch die neue Bauart, sondern auch durch das Allradkonzept erklären.

Auf Wunsch ist der Kia Sorento auch als Allrad-Blender mit wenig standesgemäßem Frontantrieb zu bekommen. Das spart 60 Kilogramm. Doch auch der Allradler ist immerhin 155 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Plattform und Achsen teilt er sich mit den Schwestermodellen Hyundai Santa Fe und Hyundai ix55.

Kia Sorento 2.2 CRDi

Auf neuen Wegen