Mini Cabrio (2006 bis 2016)

Alle lieben den Mini. Zumindest in Deutschlands Großstädten. Kaum eine Straße, in der nicht ein Exemplar des Retro-Kleinwagens parkt. Die gute Nachricht: Die zweite Generation des Mini (ab 2006) ist im Gegensatz zum Vorgänger äußerst solide. Mängel gibt es nur wenige. So beanstandete der TÜV etwa häufige Batterieschäden und defekte Lichtmaschinen. Die schlechte Nachricht: In der Preisregion bis 6000 Euro und unter 100 000 Kilometern Laufleistung gibt es nur wenige Cabrios auf dem Markt. Die Auswahl wird erst mit höherem Preis größer. Und: Das Platzangebot ist im Mini noch immer bescheiden. Das gilt noch mehr im Cabrio mit seinem hydraulischen Faltdach. Der Kofferraum ist kaum der Rede wert, die Rückbank nur für Kinder geeignet.

Dafür bekommt der Käufer eins der Cabrios mit dem größten Fahrspaß. So direkt wie ein Mini fährt sich kaum ein Auto. Die Motorisierungen reichen bis zum 184 PS starken Cooper S, der allerdings wesentlich teurer ist als 6000 Euro. Ausreichend sind sie alle Motorisierungen, nur den 75 PS starken Einstiegsmotor sollte man lieber vermeiden.

Bild: BMW Group 21. August 2018, 05:192018-08-21 05:19:57 © SZ.de/dd