Der neue BMW X6Runde zwei im Schwergewicht

Liebe oder Hass: Der BMW X6 scheidet die Geister. Obwohl die neue Generation sozialverträglicher sein soll, bleibt der Wagen ein Koloss - mit schwer verdaulichen Preisen.

Als der BMW X6 im Jahr 2008 auf den Markt kam, sagten ihm Experten einen schnellen Tod voraus. Wer ein SUV kauft, tut das wegen dessen praktischer Stärken und kann deshalb kein Auto mit Coupéheck gebrauchen, so die Einschätzung. Auch die Konkurrenz in Stuttgart und Ingolstadt zögerte und überließ das Segment der großen SUV-Coupés dem Münchner Rivalen. Doch BMW glaubte an seinen eigenwilligen Riesen und hat es mit mehr als 260 000 verkauften Exemplaren den Skeptikern gezeigt.

Nun, da Anfang Dezember der Nachfolger kommt, ist die Kritik am ungewohnten Konzept weitgehend verstummt. Und der neue X6 gibt sich Mühe, auch außerhalb seines elitären Kundenkreises mehr Akzeptanz zu finden als sein Vorgänger. Er wirkt weniger aufdringlich und etwas kleiner. Doch der Eindruck täuscht. Tatsächlich ist er in Länge und Höhe um drei Zentimeter gewachsen und nun 4,91 Meter lang. Auch an Breite hat er zugelegt, wenn auch nur im Millimeterbereich.

Bild: SOM 14. Oktober 2014, 12:152014-10-14 12:15:01 © SZ.de/Press-inform/Marcel Sommer/harl/leja/rus