Brennstoffzelle bei Mercedes:Brennstoffzelle muss auch in anderen Modellen funktionieren

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Während unter den Gaslieferanten neben Linde auch Air Liquide, Proxair und Air Products von Anfang an global mit dabei sein wollen, buhlen bei den Herstellern GM, Ford, Toyota und Honda um eine Kooperation mit Mercedes.

Nach der gescheiterten Allianz zwischen Daimler und Ford (Ballard) könnte vor allem unter Kostenaspekten eine Partnerschaft mit Toyota sinnvoll sein. Mercedes will sich jedenfalls nicht mit 5000 bis 7000 FC-Einheiten pro Jahr zufriedengeben.

"Wir wären schlecht beraten, wenn die Brennstoffzelle nicht auch in der nächsten C-Klasse funktionieren würde. Deshalb muss es unser Ziel sein, mittelfristig die 100.000er-Schallmauer zu durchbrechen", kündigt Weber an.

Die neue B-Klasse kommt Ende 2011 auf den Markt. Weil sich das Modell vom Sandwichboden verabschiedet, müssen Brennstoffzellen-Stack, E-Motor und Leistungselektronik im Vorderwagen untergebracht werden.

Als Heimat der drei druckfesten Tanks und der Lithium-Ionen-Batterie bietet sich der modifizierte Hinterwagen an. Die Systemleistung soll in der Spitze 140 bis 150 kW betragen. "Die modulare Leistungsvielfalt, die wir vom Benziner und vom Diesel kennen, gilt künftig auch für die F-Cell", verspricht der Entwicklungschef.

Wer es lieber spritziger mag, kann statt der 1,4-kWh-Batterie ab Werk einen 5,0-kWh-Akku bestellen. Darüber hinaus ist es denkbar, drei verschieden starke E-Motoren vorzuhalten. Natürlich wird es auch eine voll rekuperierende Bremse geben, die man auf Wunsch über Paddel am Lenkrad während der Fahrt konditionieren kann.

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