BrennstoffzelleDas Bordkraftwerk muss warten

Der Rummel um Elektroautos stellt den Brennstoffzellen-Antrieb derzeit ziemlich in den Schatten. Zumindest in Europa. Doch in den Entwicklungsabteilungen verschiedener Hersteller ist man sicher, dass das kleine Bordkraftwerk der bessere Antrieb ist. Mittels schmucker Testfahrzeuge wollen einige Konzerne derzeit vor allem die politischen Entscheider überzeugen.

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Der Rummel um die Elektroautos stellt den Antrieb mit Brennstoffzelle derzeit ziemlich in den Schatten. Zumindest in Europa. Doch in den Entwicklungsabteilungen verschiedener Hersteller ist man sicher, dass das kleine Bordkraftwerk der bessere Antrieb ist. Mittels schmucker Testfahrzeuge wollen einige Konzerne derzeit vor allem die politischen Entscheider überzeugen. Mercedes A-Klasse mit Brennstoffzelle: Bereits 2003 schickte DaimlerChrysler eine A-Klasse in verschiedenen Ecken der Welt in den Praxistest.

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Daimlers Necar-4-Druckwasserstofffahrzeug und ein F-Cell-Bus (im Hintergrund): Die Stuttgarter testen die Brennstoffzellentechnik mit dem Versuchsträger Necar4, auch Brennstoffzellen-Busse sind seit Jahren im Rahmen von Pilotprojekten am Start.

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2004 stellte sich der Technologieträger Necar 4 im kalifornischen Sacramento vor.

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Gründung der "Fuel Cell Partnership": 1999 bereits wurde die California Fuel Cell Partnership auf den Weg gebracht. Große Autokonzerne wie DaimlerChrysler, Ford, General Motors, Honda und Toyota stiegen mit ins Boot. 2003 präsentierte Daimler in Kalifornien dann seine A-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb.

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Fuel-Cell-Vehicles (Brennstoffzellen-Fahrzeuge): Daimler gehört zwar zu den Brennstoffzellen-Pionieren, in den vergangenen Jahren haben aber vor allem Asiens Autobauer das Thema Wasserstoffantrieb gepusht.

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Honda FCX Clarity 1: Das Brennstoffzellenfahrzeug FCX Clarity liefert Honda seit 2008 an Testkunden.

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Honda FCX Clarity Antriebs-Schema: Der Brennstoffzellenantrieb hat in den letzten fünf Jahren deutlich abgespeckt. Hier zu sehen: Hondas FCX von 2005 und das aktuelle Brennstoffzellenfahrzeug aus der Honda-Schmiede im Vergleich.

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Honda begins Solar ...: Richtig grün wird der Brennstoffzellenantrieb erst, wenn die Energie zur Wasserstoffherstellung durch erneuerbare Energien gewonnen wird. Honda versucht es unter kalifornischer Sonne schon mal mit Solarenergie.

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Auch bei den Reichweiten hat sich viel getan. Mit einer Tankfüllung kommt der aktuelle FCX Clarity bereits 460 Kilometer weit.

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Das Wasserstofftanken dauert nicht länger als das Betanken eines Benziners.

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Hondas "Home Energy Station": Die Home Energy Station, die Wasserstoff aus Erdgas erzeugt, soll Wärme und elektrischen Strom für einen Haushalt durch Kraft-Wärme-Kopplung mit einer Brennstoffzelle sowie Kraftstoff für ein Brennstoffzellen-Elektrofahrzeug liefern. Schon 2003 haben die Japaner den den experimentellen Betrieb aufgenommen.

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Bislang erproben ein paar Hundert Testkunden in den USA die Alltagstauglichkeit des Honda FCX Clarity - darunter viele Prominente wie die Schauspielerin und Autorin Jamie Lee Curtis.

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Auch den Mitgliedern des Europäischen Jugendparlaments haben die Honda-Techniker bereits die Vorteile der Brennstoffzellentechnik erklärt.

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Toyota Fuel Cell: Toyota brachte sein Brennstoffzellen-SUV im Frühling 2010 nach Berlin. Eine Tankstelle in Berlin-Mitte bietet auch eine Wasserstoff-Zapfsäule.

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Auf dem übersichtliches Display des Toyota Fuel Cell kann der Fahrer die verbleibende Reichweite ablesen.

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Botschafter in eigener Sache: Auch vor dem Amtssitz der deutschen Bundeskanzlerin wurde das Brennstoffzellenauto schon mal in Szene gesetzt.

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Toyota Fuel Cell East Side Gallery: Der Elektromotor leistet 90 kW, kinetische Bremsenergie wird in einer kleinen Nickel-Metall-Hybridbatterie gespeichert und bei Beschleunigungsmanövern abgerufen.

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Der Wasserstofftank des Toyota Fuel Cell

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Wasserstoff als treibende Kraft: Im Mai 2010 starteten verschiedene Vorserienmodelle zum Kräftemessen bei der Brennstoffzellenrallye.

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Die Wasserstoffrallye: Ziel der Piloten war Hamburg, Ziel der Hersteller, die Alltagstauglichkeit der wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge zu demonstrieren.

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