Passivrauchen schädigt nicht nur die Lunge. Mit der Nikotinaufnahme steigt auch die Anfälligkeit für Depressionen und andere psychische Störungen.
Es gilt als belegt, dass Passivrauchen dem Körper schadet. Nun deutet eine neue Studie darauf hin, dass der sogenannte Second-Hand-Smoke auch die geistige Gesundheit belastet.
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Zigarettenqualm Zigarettenqualm (© online.sdewissen)
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Das folgern Mediziner um Mark Hamer vom University College London aus einer Langzeitstudie an 5560 Nichtrauchern und 2595 Rauchern, die zu Beginn der Erhebung im Jahre 1998 als psychisch gesund eingestuft worden waren (Archives of General Psychiatry, online).
Bis zum Ende der Studie im Jahr 2003 diagnostizierten die Forscher bei 14,5 Prozent der Teilnehmer psychische Störungen. In einer sechsjährigen Beobachtungsphase nach dem Ende der Studie zählten sie zudem 41 Einweisungen in psychiatrische Kliniken.
Dabei zeigte sich eine deutliche Dosis-Wirkung-Beziehung zwischen - auch passiver - Nikotinaufnahme und der Anfälligkeit für Depression, Schizophrenie und andere Störungen.
Die Studie ist vor allem deshalb ernst zu nehmen, weil die Aussagen zur Rauchbelastung nicht auf unsicheren Selbstauskünften beruhen, sondern auf der Analyse von Nikotin-Abbauprodukten im Speichel.
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(SZ vom 10.06.2010)
Gysi gegen Lafontaine
Neues aus dem Märchenland, eine aufgewärmte Studie, von der bisher nichts zu hören war, zum anstehenden Volksentscheid recht ungeschickt als "bahnbrechende Neuigkeit" verkauft.
Ziemlich durchsichtig das Ganze.