Um die eigenen Soldaten zu schützen, setzt das US-Militär zunehmend auf ferngesteuerte Fluggeräte. Mit Raketen oder Kameras ausgestattete Drohnen sind bereits seit Jahren im Einsatz. Nun sollen unbemannte Transporthubschrauber in Afghanistan erprobt werden.
Die amerikanische Marine will von November an unbemannte Hubschrauber im Kampfgebiet von Afghanistan erproben.
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Wie die Fluggerätehersteller Karman und Lockheed Martin berichten, haben die US-Streitkräfte das Helikopter-Modell K-MAX ausgewählt, um erstmals in einer umkämpften Region Lasten auf dem Luftweg zu befördern, ohne dass ein Mensch mitfliegt. Bemannte Versionen des K-MAX-Hubschraubers sind seit einigen Jahren im Einsatz.
Dieser Drehflügler, der mit einer ungewöhnlichen Kombination aus zwei gekippten Rotoren fliegt, kann bis zu drei Tonnen Fracht transportieren. Bis auf 5000 Meter Höhe schafft er immerhin noch gut zwei Tonnen. Die Last wird dabei einfach unten an die Maschine gehängt, wie ein Video zeigt.
Mit dem Einsatz des neuartigen Hubschraubers setzen die USA den Trend zu unbemannten militärischen Fluggeräten fort.
Unbemannte Hubschrauber könnten die Gefahr für Menschenleben bei Starts und Landungen in unwegsamem Gelände verringern, hofft das Pentagon. Militärsprecher betonen aber, dass es beim Transport von Lasten bleiben soll. Truppentransporte per Fernsteuerung soll es nicht geben.
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(SZ vom 07.10.2011/mcs)
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