Die Ständige Impfkommission (Stiko) rät offiziell zur Impfung gegen den H1N1-Erreger. Risikogruppen wie Ärzte, Krankenpfleger und chronisch Kranke haben Vorrang.
Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat offiziell die Impfung gegen Schweinegrippe empfohlen. Alle Bevölkerungsgruppen könnten von der Immunisierung profitieren, erklärte die beim Robert-Koch-Institut angesiedelte Kommission in Berlin.
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In den USA erhalten Krankenhausmitarbeiter bereits die ersten Impfungen gegen das H1N1-Virus. Bald soll das auch für Menschen in Deutschland möglich sein. (© Foto: AP)
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Empfohlen wird sie aber zunächst vorrangig für Medizinpersonal, chronisch Kranke und Schwangere. Denn diese Gruppen haben ein größeres Infektionsrisiko oder ein höheres Risiko für schwere und tödliche Verläufe. "Die beste Möglichkeit, sich gegen eine Infektion mit der Neuen Influenza A (H1N1) zu schützen, ist in Kürze die Impfung", erklärte die Stiko.
Die Wissenschaftlerkommission folgt damit einer Empfehlung der WHO. Doch wies sie darauf hin, "dass diese Empfehlung bei einem dynamischen Infektionsgeschehen und einer sich ständig ändernden und verbreiternden Datenlage nicht statisch sein kann, sondern fortlaufend überprüft und gegebenenfalls angepasst werden wird".
Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seit Ende April 22.000 Schweinegrippe-Fälle in Deutschland registriert. Darunter ist auch ein fünfjähriger Junge in München, der nach schwerer Krankheit zusätzlich auch an Schweinegrippe erkrankt war und später starb. Mediziner hatten jedoch nicht das Virus, sondern eine Lungenentzündung für den Tod verantwortlich gemacht.
Der erste Todesfall in Deutschland durch den H1N1-Erreger wurde erst jetzt bestätigt. Es handelt sich um eine 36 Jahre alte Frau, die bereits am 25. September im Uniklinikum Essen starb.
Das EU-Seuchenkontrollzentrum ECDC registrierte bislang knapp 170 Todesfälle durch die Schweinegrippe in Europa. Dabei werden jedoch auch Fälle gezählt, die im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem H1N1-Pandemievirus stehen, bei denen diese Infektion aber nicht notwendigerweise die Haupttodesursache war. Daher verzeichnet das ECDC bereits zwei Fälle in Deutschland, den Tod des kleinen Jungens in München und den der 36-jährigen Frau aus Essen.
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(AP/dpa/gal/holz)
Demonstrationen in Hamburg
Es ist zwar höchst bedauerlich wenn Menschen aufgrund einer Krankheit sterben, aber das Verhalten von Politik und Presse ist schon lächerlich.
Da werden nachgerade verzweifelt Leichen gesucht, um in der Bevölkerung Panik zu schüren, damit man seinen Impfstoff an den "Kunden" bringen kann.
Warum bringt die SZ in diesem Artikel nicht Vergleichszahlen wieviele Menschen europaweit von 1998 bis 2008 an der "normalen" Grippe gestorben sind? Und zwar mit denselben schwammigen Definitionen wie für die Schweinegrippe.
Und ausserdem haben wir von nun einen einen dauernden "Krieg gegen die Pandemie"
"Emergence of a disease new to a population. Agents infect humans, causing serious illness. Agents spread easily and sustainably among humans." - WHO Definition
diese Pandemie "Definition" trifft auf jede neue jährliche Grippe zu.
Unsere Gesellschaft verblödet, "Krieg gegen den Terror", "Krieg gegen die Pandemie", das klingt wie Orwell. Insbesondere da beide Kriege nicht gewonnen werden können, also genau wie bei Orwell verwendet werden, um die Herde in die "richtige" Richtung lenken zu können.
irgendwie wurd der rest vomkommentar abgeschnitten???
mukoviszidose) nur eine aminosäure (delta F508) eliminiert, so erkrankt der betroffene an mukoviszidose (und das protein besteht aus 1480 aminosäuren.. kleiner austausch mit grosser wirkung!!
Welch ein gigantischer Korruptionsfall und die Journalisten der SZ sind wie immer zu feige dies genau so zu formulieren...
Unmerklich hat sich in der Presse das A vor der Virusbezeichnung davongestohlen - warum wohl, denn der Virus wurde bisher als AH1N1 bezeichnet.
Die Lösung: die Anfang des Jahrhunderts so tödlich grassierende spanische Grippe war durch ein Virus H1N1 verursacht worden. Die jetzige Variante hat eindeutig nicht diesen tödlichen Verlauf von damals.
Wenn das Virus aber jetzt - falsch - so genannt wird, soll das eine Verbindung zu dieser damaligen wirklichen Gefahr assoziieren - eine glatte Manipulation.
Kommt noch dazu, dass "Wissenschaftler" im Jahr der Vogelgrippe Tote suchten und fanden, nämlich im Permafrostboden, die seinerzeit an dieser Grippe gestorben waren, um das Virus H1N1 im Labor zu rekonstruieren. Ist ihnen auch möglicherweise gelungen . . .
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