Steuersenkungen und Förderung neuer Energien: US-Präsident Obama will die Konjunktur unbedingt stützen - zu schwach waren die jüngsten Daten. Doch den Börsen reichen die Pläne nicht.

Das Ziel heißt Jobs: US-Präsident Barack Obama hat neue Konjunkturprogramme in Aussicht gestellt, um die Wirtschaft zu beleben.

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Obama will zusätzlichen einen Konjunkturschub, um Arbeitsplätze zu schaffen. (© dpa)

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Mit Steuersenkungen sollen Firmen dazu angehalten werden, Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Auch eine Verlängerung von Steuererleichterungen für die Mittelschicht erwägt Obama. Außerdem sind Investitionen in die Infrastruktur sowie erneuerbare Energien im Gespräch.

"Nicht einfach investieren"

Details nannte er aber nicht. Er erklärte lediglich, dass die neuen Schritte "zu einem Umfeld beitragen sollen, wo der Privatsektor nicht nur einfach investiert, sondern auch einstellt". Die Maßnahmen sollen in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.

Obama steht gut zwei Monate vor den Kongresswahlen unter Druck, angesichts der Furcht vor einer neuen Rezession Handlungsbereitschaft zu demonstrieren. In der schleppenden Konjunkturerholung gilt vor allem der Arbeitsmarkt als Sorgenkind. Experten sehen eine günstigere Lage auf dem Arbeitsmarkt als Bedingung für mehr privaten Konsum, der in der US-Wirtschaft eine wichtige Rolle spielt.

An der Wall Street konnte Obama die Sorgen der Anleger nicht mildern. Die zusätzlichen Schritte zur Stimulierung der Wirtschaft wurden zwar als positiv bewertet, die Händler beurteilten die Aussagen aber als nicht konkret genug. Der US-Leitindex Dow Jones rutschte daraufhin auf knapp über 10.000 Punkte ab.

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(sueddeutsche.de/rtr/bbr/hgn)