Soziale Unterschiede Ungleiche Nachbarn

Deutschland driftet auseinander. Wenige besitzen viel, die meisten nur wenig. Wie wirkt sich das aus? Ein Besuch an einem Ort, der verschiedene Schichten zusammenbringen will.

Von Alexander Hagelüken und Pia Ratzesberger

Es sind nur ein paar Schritte. Von seinem Platz im Café blickt Professor Klaus Richter zu den Neubauten, dort drüben hinter den Baumkronen liegt seine Wohnung. Die Reihenhäuser waren schon verkauft, aber dieses Appartement noch zu haben, individuelle Einrichtung auf 150 Quadratmetern, der Architekt gestaltete es nach den Wünschen Richters und seiner Frau. Die Gebäude hier im Ackermannbogen sehen einheitlich modern aus, doch das ist nur die Fassade: Es sind gerade die Unterschiede, die diese Siedlung im Münchner Norden ausmachen. Nur ein paar Schritte trennen Professor Richters Eigentumswohnung von Familien, die ohne staatliche Unterstützung hier überhaupt nicht leben könnten, die eine Sozialwohnung haben oder ermäßigte Mieten. Hier leben Unternehmer, Geringverdiener und Arbeitslose in nächster Nähe zueinander.

Im Ackermannbogen will die Stadt die Einkommensschichten mischen, die in Deutschland zunehmend auseinanderstreben, hier Sozialviertel, dort Villenbezirke mit Toren und uniformierten Wächtern. Und so fahren im Ackermannbogen morgens blank geputzte Audis und BMWs aus den Garagen, aber auch klapprige alte Volkswagen.

Hier lässt sich besichtigen, wie es in einem Land aussieht, in dem die realen Löhne des am besten verdienenden Fünftels der Arbeitnehmer in den vergangenen 20 Jahren weiter gestiegen sind, die Bezahlung des unteren Fünftels der Beschäftigten aber schrumpfte. Nimmt man noch Kapitaleigner und Arbeitslose dazu, wird es noch deutlicher: Nirgends in Europa ist das Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland, analysiert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.

Aber: Kann man das überhaupt sehen, dass es im reichen Deutschland manchem schlechter geht als früher?

Ja, sagt Richter, Professor für Holzwissenschaft, mit dem scharfen Blick eines Menschen, der länger im Ausland lebte. Es gibt hier in der Nähe günstige Kantinen, erzählt er. Da gehen Menschen regelmäßig hin, weil sie da eine warme Mahlzeit für 2.50 Euro bekommen. Menschen mit vergrämten Gesichtern.

Richter sitzt mit seiner Frau Marlene Austermühle im Café Rigoletto vor einer Holunderschorle. Ihnen ist sehr bewusst, dass sie ein anderes Leben führen. Sie besitzen ein Haus bei Zürich und haben die Rente aus seiner Schweizer Tätigkeit in das Münchner Appartement gesteckt. Bevor sie kürzlich nach Rhodos in Urlaub flogen, haben sie vorher nicht überlegt, ob sie sich das leisten können. Ein Universitätsprofessor verdient in Bayern je nach Besoldungsgruppe zwischen 5000 und mehr als 6000 Euro brutto im Monat, gegebenenfalls plus Zulagen. Das ist ordentlich, deutsche Arbeitnehmer verdienen im Schnitt 3500 Euro.

Die Gebäude in der Münchner Siedlung Ackermannbogen sehen einheitlich aus - dabei sind die Unterschiede das Besondere.

(Foto: Johannes Simon)

Weil Richter im Staatsdienst steht, spiegelt sein Gehalt aber nicht einmal richtig wider, wie sich der Arbeitsmarkt seit den 90er Jahren und der Globalisierung auseinanderentwickelt. In der privaten Wirtschaft können Wissensarbeiter und andere Experten mit deutlich mehr Geld rechnen, während die Löhne vieler anderer stagnieren. Während einfache Tätigkeiten durch Software und Maschinen ersetzt werden, sind spezialisierte Berufe gefragt.

Wenn Richter und seine Frau von ihrem Leben erzählen, wird aber auch klar, dass es auf dieses Auseinanderklaffen keine einfachen Antworten gibt. Sie haben stets viel dafür getan, dass sie sich keine größeren Existenzsorgen machen müssen. Richter war der erste in seiner Familie, der studierte. Sie riskierten einiges, als er für ein Projekt zwei Jahre nach Spanien ging, ohne Spanisch zu sprechen. Nur mit solcher Mobilität ging es beruflich aufwärts, schließlich landete er bei einer Hochschule in Zürich - und erhielt vor drei Jahren, mit 54 Jahren, den Ruf nach München. Bekannte aus der Kindheit, die immer noch in ihrem Heimatort leben, sind sozial stärker verwurzelt, während das Leben der Richters stets Veränderung war. Und viel Arbeit: 60 Stunden die Woche sind normal, er kommt gerade von einer Dienstreise.

Die Vielgereisten waren offen für die ungewöhnliche Gemeinschaft von Professoren und Arbeitslosen, wie sie im Ackermannbogen entstanden ist. Das Ganze funktioniert durch viele Freizeitangebote, aber ohne Zwang zum Mischen: in einem Haus gibt es nur Eigentumswohnungen, in anderen Sozialwohnungen. Damit die Nachbarschaft gut vernetzt ist, gibt es einen eigenen Nachbarschaftstreff, der Leute zusammenbringt und ehrenamtliche Angebote fördert. "Wer hier nicht klar kommt, kommt es nirgends", sagt Marlene Austermühle, lächelt und rückt ihre Sonnenbrille im Haar zurecht.

Offen sind die Künstlerin und ihr Mann auch dafür, dass sich in ihrem Land etwas ändert, damit die Ungleichheit wieder abnimmt. Während die Einkommen von der Mittelschicht abwärts seit den Neunziger Jahren oft stagnierten, fing die Politik an, weniger umzuverteilen. Seit den 90er Jahren haben die meisten Steuerreformen Firmen, Hochverdiener und Kapitaleigner entlastet. Die reichsten zehn Prozent besitzen 60 Prozent des Vermögens. Wer zu den 40 Millionen Menschen der ärmeren Hälfte gehört, besitzt höchstens 17000 Euro. Die meisten Neuwagen kosten mehr.

Das Ehepaar ist überrascht, als es diese Zahlen hört. "Die unteren Löhne müssten mehr steigen, dann könnten die Leute mehr konsumieren", sagt Richter. "Höhere Steuern für die Wohlhabenderen würden auch helfen". Er weiß, dass einige ihrer Bekannten, die deutlich mehr besitzen, von so einer Umverteilung nichts wissen wollen. Seine Frau versteht das nicht: "Wenn es in einer Gesellschaft viele Arme gibt, tangiert dies doch auch die Wohlhabenderen", sagt Austermühle. "Ich kann mir nicht vorstellen, wie es einem König in seinem Schloss gut gehen kann, während alle anderen darben." Sie findet, dass es an Wertschätzung für die Menschen fehlt, die in schlecht bezahlten Jobs arbeiten.

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Sophie Schartner hat heute bereits mehr als neun Stunden in einem Münchner Café bedient. Jetzt sitzt sie im Ackermannbogen in der Sonne, im Rigoletto, dem einzigen Café der Siedlung. Neben sich ihr Sohn, der nach einer zweiten Spezi quengelt. "Geh' doch erst einmal rein und frag', wie viel die kostet", sagt Schartner und streichelt ihm über den Kopf. Sie verdient mit dem Kellnern neun Euro in der Stunde, 12 Euro die Stunde bringt ein Job im Fitnessstudio. Zwei Tage die Woche der eine, zwei Tage der andere Job. Bei immer mehr Menschen in Deutschland ist das so, die Zahl der sogenannten Multi-Jobber hat zugenommen, genauso wie die der Teilzeit-Arbeiter.

Jedes der Kinder will viel Zeit mit Sophie Schartner verbringen - und eine ganz persönliche Sprechstunde.

(Foto: Johannes Simon)

Schartner hatte früher einmal einen Job als Grafikdesignerin und verdiente damit mehr als das Doppelte. Doch als sie Kinder bekam, drei sind es jetzt, änderten sich die Prioritäten: Sie wollte mehr Zeit für den Nachwuchs haben, sich nicht wie andere Grafiker die Nächte um die Ohren schlagen. Fing im Fitnessstudio an und im Café. Dann trennte sie sich von ihrem Mann, der sich aus ihrer Sicht kaum um die Kinder kümmerte. Jetzt leben Sophie Schartner und ihre Kinder von netto 1000 Euro Lohn plus Unterhalt und Kindergeld.

Die 39-Jährige besitzt kein Auto, erledigt alles mit einen Fahrrad, an das sie einen Lastenanhänger geklinkt hat. Neue Klamotten hat sie sich seit Jahren nicht gekauft, sie geht zu Kleidertauschpartys, die es im Ackermannbogen gibt. Für andere ist das Spaß, für sie es ist Spaß und Notwendigkeit. Mit den Kindern neulich eine Woche nach Italien auf den Campingplatz zu fahren, ließ sich nur bezahlen, weil sich eine Freundin den Camper mit ihr teilte - und die Freundin den gleichen Betrag bezahlte, obwohl sie nur ein Kind hat.

Alleinerziehend, Teilzeitjobs in der Servicebranche: Das führt in Deutschland dazu, dass es knapp wird. Sophie Schartner, Blume im Haar, Kleeblatt auf die Hand tätowiert, ist niemand, der klagt. Wie sie lebt, ist das Ergebnis ihrer bewussten Entscheidungen. Sie würde heute noch genauso ihren Designjob aufgeben und sich von ihrem Mann trennen. Trotzdem kommen ab und zu Momente, in denen sie denkt: Ich kann nicht mehr.

Auto oder Fahrrad? Auch hier zeigen sich die Einkommensunterschiede.

(Foto: Johannes Simon)

Da ist sie dann um halb vier Uhr morgens aufgestanden für die Frühschicht im Café, hat nachmittags die Kinder aus dem Hort geholt und die Hausaufgaben geklärt, und dann "will jeder natürlich seine ganz exklusive Sprechstunde bei Mama", obwohl sie doch jetzt das Abendessen kochen muss. Zwischendurch schweifen die Gedanken zu dem Kontoauszug, den sie sich vorhin ausgedruckt hat. Jede unvorhergesehene Ausgabe kann das Alltagsgefüge zum Einsturz bringen: Die Waschmaschine darf nicht kaputtgehen, die Zähne erst recht nicht. Sie hat kein Vermögen, mit dem sie viel ausgleichen könnte.

Sie hätte es leichter, wenn Arbeit in Deutschland anders bezahlt würde: Wenn Menschen mehr verdienen würden, die sich um andere Menschen kümmern und nicht um Zahlen und Maschinen. Schartner merkt man ihre Fröhlichkeit jederzeit an. Und diese Fröhlichkeit bringt sie in ihre Jobs mit, ins Fitnessstudio und ins Café, muntert Leute auf, hört zu, tröstet. Ihre Art kommt bei den Kunden gut an, aber das ändert nichts daran, dass die Gesellschaft darauf wenig gibt. "Arbeit am Menschen gilt nicht viel", sagt sie.

Deshalb bringt sie wenig. Und deshalb wird es für Sophie Schartner schwierig, falls jetzt noch einmal die Miete steigt. Erst vor kurzem musste sie erneut eine Mieterhöhung von mehr als 200 Euro hinnehmen, obwohl sie in einer Wohnung des so genannten Münchner Modells lebt, mit dem die Stadt Familien moderate Mieten sichern will. Dazu vergibt sie Grundstücke günstig an Investoren, die sie im Gegenzug verpflichtet, während der ersten fünf Jahre günstig zu vermieten - und danach "mieterfreundlich". Was damit gemeint ist, darum streiten Bewohner des Ackermannbogens schon länger auch vor Gericht mit der Firma, der Häuser wie das von Sophie Schartner gehören.

Schartner weiß: Wenn die Wohnung noch teurer wird, kann sie es nicht mehr bezahlen. Ob sie eine andere günstige Wohnung in der Siedlung bekommt, weiß sie nicht. Aber wohin soll sie, wenn sie raus müsste? 80 Quadratmeter für 1200 Euro findet Sophie Schartner nirgends sonst in der Stadt, fürchtet sie. Und wenn sie aus dem Ackermannbogen weg muss, fällt ihre ganze Alltagskonstruktion auseinander, bei der die drei Kinder immer mal bei jemandem unterkommen, den sie kennen - und überall auf dem Gelände spielen können, ohne dass etwas passiert. Wer knapp lebt, für den sind die enorm gestiegenen Mieten in den Städten eine große Gefahr.

Eng kann es aber auch werden, wenn jemand nicht alleinerziehend ist, wenn Mutter und Vater arbeiten. Kurz gesagt: beim typischen Familienmodell.

Vielleicht wird diese Wohnung schon bald nicht mehr ihr Zuhause sein: Familie Haas hofft auf ein neues Heim.

(Foto: Johannes Simon)

Ute Haas, 42, sitzt barfuß an ihrem Wohnzimmertisch, vor ihr Gurken und Kohlrabi fürs Abendessen der Kinder. Nur fehlen die Kinder, sechs und neun. Sie spielen draußen, irgendwo, Ute Haas macht sich keine Sorgen, das ist ja das Schöne im Ackermannbogen. Aber auch sie müssen hier vielleicht weg, auch die Wohnung der Familie Haas wird teurer. Es ist der gleiche Fall wie bei Sophie Schartner, auch hier prallen die Gewinnziele einer Firma im deutschen Alltagskapitalismus mit den Bedürfnissen der Mieter zusammen.

Ute Haas zeigt aus dem Wohnzimmerfenster, da drüben ist die Hoffnung, bei dem gelben Kran. Dort sollen im Ackermannbogen neue Genossenschaftswohnungen entstehen. Ob sie eine bekommen, weiß niemand. Früher, bevor sie die Kinder hatten, wohnten sie im Glockenbachviertel mitten in der Stadt, dann an der Isar. Heute könnten sie sich das nicht mehr leisten. Wie bei vielen in Deutschland machen sich ab 40 große finanzielle Unterschiede bemerkbar: Wer erbt? Wer hatte in den vergangenen Jahren Geld zum Sparen übrig? Familie Haas hatte das kaum.

Der Mann hat gerade die Wohnung verlassen, als freiberuflicher Kameramann kommen seine Jobs oft spontan, wie viele Tage er arbeitet, schwankt stark. "Es gibt halt Praktikanten, die machen den Job umsonst", sagt sie. Die Diplompädagogin hat mehr als zehn Jahre in einem Kulturverein für Kinder und Jugendliche gearbeitet, zuletzt 30 Stunden. Freiberufliche Jobs sind unsicher, soziale schlecht bezahlt. "Wir lieben unsere Arbeit", sagt Ute Haas trotzig. Sie will nichts anderes machen. Nur kann es ganz schön wackeln, wenn einer den Job verliert. So wie sie Anfang des Jahres. "Mit dem Arbeitslosengeld reicht es nicht", sagt sie.

Haas bekam nur Vollzeitjobs angeboten, aber die kann sie nicht machen, weil die Jobs ihres Mannes nicht planbar sind und der Hort keine 40 Stunden abdeckt. "Für jemanden wie sie gibt es nichts", sagte die Frau in der Arbeitsagentur. Familien könnte es leichter gemacht werden, findet Ute Haas. Bei den Arbeitszeiten, aber auch beim Geld: Während kinderlose Paare vom Ehegattensplitting profitieren, wiegen die Leistungen für Familien meist kaum die zusätzlichen Kosten auf. Ein paar Tage nach dem Gespräch findet sie einen Job, 20 Stunden die Woche in der Flüchtlingsarbeit. Es ist noch einmal gut gegangen.

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