Brandbrief an Kabinettsmitglieder und Topmanager: Die Desertec-Initiative klagt über mangelnde Unterstützung durch die Bundesregierung.
So grün war die deutsche Politik selten: Als vor gut einem Jahr Pläne für das Wüstenstromprojekt Desertec die Runde machten, war die Bundesregierung elektrisiert. Gerne umgeben sich Spitzenpolitiker seither mit Repräsentanten des Milliardenvorhabens. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war begeistert, der Koalitionspartner FDP warb im Wahlkampf damit. Er sichere den Desertec-Vertretern deutsche Unterstützung zu, verkündete Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP).
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Längst fragen sich Mitglieder der Desertec-Gesellschaft, wie ernst es die Politik mit ihren Bekenntnissen eigentlich meint. Im Bild: Solaranlage in der Wüste Negev in Israel. (© AP)
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Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) gilt mit seinem ökostromfreundlichen Kurs ohnehin als Befürworter des Projekts. Doch längst fragen sich Mitglieder der Desertec-Gesellschaft, wie ernst es die Politik mit ihren Bekenntnissen eigentlich meint.
Denn in den jüngst veröffentlichten Plänen Berlins zum Ausbau erneuerbarer Energien taucht das Wüstenstromprojekt nicht mehr auf, obwohl schon in wenigen Jahren erste Kraftwerke im Norden Afrikas Strom nach Europa liefern könnten. Ernüchtert schickte Desertec-Chef Paul van Son nach Informationen der Süddeutschen Zeitung Mitte August einen Brandbrief an Kabinettsmitglieder und Topmanager in Deutschland.
Neben Merkel, Brüderle und Röttgen, bekamen unter anderem auch Außenminister Guido Westerwelle und die Chefs der am Desertec-Konsortium beteiligten deutschen Großkonzerne wie Eon, RWE oder Siemens Post aus der Zentrale des Großprojekts in München.
Das Schreiben ist wohl eine eindringliche Mahnung, im Milliardenprojekt die Fäden nicht fahrlässig aus der Hand zu geben. Diplomatisch verpackt warnt van Son davor, dass Deutschland drohe, seine Vorreiterrolle zu verlieren und ökonomische Chancen zu verspielen, wenn Berlin das Projekt nicht engagierter vorantreibe.
Der Koalitionsvertrag der schwarz- gelben Regierung aus dem Jahr 2009 habe sich noch eindeutig unterstützend zum Vorhaben geäußert, schreibt van Son. Der gerade vorgelegte Nationale Aktionsplan für erneuerbare Energie von Anfang August, der Vorgaben für die Energiepolitik bis 2020 liefert, sei aber "leider eher zurückhaltend".
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Die CDU will doch die AKW`s weiter laufen lassen!Das ist der politische Arm der Atomlobby!Die würden nie die Gewinne der Atomverstromer angreifen!
Die sagen immer ja wir wollen regenerative Energien aber die Administration bremst wo es nur geht!
Das sind die bezahlten Lobbyisten in dieser Partei die alles verhindern!
„Wenn sich Lithium wie Kochsalz verhält, kann das kein Nachteil sein. „
Das hatte ich nicht geschrieben, ich hatte mich zur wässerigen Lösung geäußert. Natrium (auch als NaCl) kommt in der Erdrinde ca. 394 mal so häufig vor wie Lithium. Es verhält sich allerdings anders: Das Lithiumion (Li+) hat einen sehr geringen Ionendurchmesser (etwa wie das Heliumatom) und ist deshalb in dem Gel, das die Akkus enthalten, wesentlich leichter beweglich, weißt also eine höhere Wanderungsgeschwindigkeit auf und damit ein höheres elektrochemisches Potential.
Ich nannte nicht Uranminen, sondern Blei als Endprodukt einer natürlichen Zerfallsreihe, die ihren Beginn vor ca. 4,6 Mrd. Jahren hatte (Entstehung der Erde). Sodann schrieb ich, dass Blei mit anderen Schwermetallerzen „vergesellschaftet“ auftritt, also als Beimengung zu anderen Erzen. Dies hat nichts mit den von Ihnen genannten Uranminen zu tun (Yellowcake).
Die Fixierung auf den Batterietypen habe ich im vorherigen Absatz erläutert. Es sind die physikalisch-chemischen Eigenschaften, die Lithium anderen Alkalimetallen gegenüber aufweist und es als Akkufüllung prädestiniert.
Brennstoffzellen beruhen auf einem anderen Prinzip, nämlich der katalytischen Oxidation von Wasserstoff zu Wasser, wobei die freiwerdende Oxidationswärme (~570 Kjoule/Mol) zum größten Teil in elektrische Energie umgesetzt wird. Aber auch der Wasserstoff muss erst erzeugt werden, sei es als Prozessprodukt (Knappsack in Hürth) oder auch in Kollektoranlagen, wie sie Gegenstand des Artikels sind.
Gruß Kuni Klimafreak
sind politprofis, lobbyismusprofis, populismusprofis
aber keine fachprofis
Das ist der Energieerhaltungsgrundsatz. Energie wird nur umgewandelt. Heizen wir also die Erde nur richtig auf, sparen wir Heizkosten im Winter. Wozu brauchen wir also regenerative Systeme, wir haben doch Atomstrom. Und unsere Politiker, die verbrauchen keine Energie, solange sie nur ihre Lippen bewegen um gewählt zu werden und unser maximaler Energieeinsatz ein Kreuzchen auf dem Stimmzettel ist.
Deswegen bekommen Politiker, jetzt ein Sprechantriebsenergieerzeugungsgenerator vor den Mund gebunden, damit wenigstens diese Minimal - Endlosenergie genutzt werden kann. Kleinvieh macht auch Mist. Sogar sehr viel, manchmal.
die Energie Monopolisten lieben gigantische Projekte, weil die nur von Grosskonzernen gesteuert werden können und der Staat wegen Förderung (eigentlich Finanzierung) unter Druck gesetzt werden kann... wie immer, der Steuerzahler zahlt die Investition und die Aktionäre bekommen den Gewinn...
Ein dezentrales Energiekonzept mit kommunaler Beteiligung halte ich für den besseren Weg...
Paging