Neues Recherche-Thema Ausbeutung statt Arbeit?

Neue Recherche: Wie werden wir arbeiten - wie wollen wir arbeiten?

(Foto: Robert Schlesinger / dpa)
  • Die Entscheidung ist gefallen: Das neue Recherche-Thema ist "Arbeit und Ausbeutung".
  • Die beiden anderen Themen "Altern in Deutschland" und "Großprojekte und die große Wut" landen knapp dahinter.
  • Ihre Meinung ist jetzt erneut gefragt: Machen Sie mit bei der Recherche-Planung.
Von Sabrina Ebitsch

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Sie haben entschieden. Seit kurzem weiß die SZ-Redaktion, welches Recherche-Thema sie in den kommenden Wochen bearbeiten wird. Und jetzt auch Sie. Eine knappe Mehrheit hat bei der Themenabstimmung unseres Projekts Die Recherche für die Leitfrage

"Zwischen Ausbeutung und Selbstverwirklichung: Wie arbeiten wir in Zukunft?"

votiert. Bei den mehr als 3000 Teilnehmern stieß diese Fragestellung auf das größte Interesse; die Frage kam auf einer Skala von 1 bis 5 auf den Durchschnittswert von 3,53.

Die Recherche: Abstimmungsergebnis

(Foto: SZ.de)

Die beiden übrigen Recherche-Themen "Altern in Deutschland: Wie werden wir später leben?" und "Großprojekte und die große Wut: Was geht in Deutschland noch?" landeten knapp dahinter - mit Zustimmungswerten von 3,33 beziehungsweise 3,20. Die genaue Auswertung können Sie hier einsehen.

Mit Ihrem Votum haben Sie der SZ-Redaktion einen Arbeitsauftrag gegeben - wie bei vorausgegangenen Recherchen auch (über das, was wir bereits recherchiert haben, können Sie sich hier oder hier einen Überblick verschaffen). In den kommenden Wochen werden sich unsere Autoren eingehend mit der neuen Fragestellung beschäftigen. Wir werden überlegen, welche Aspekte wichtig sind, welche Beiträge in einem umfassenden Dossier Antwort auf die Leitfrage geben können und entsprechend recherchieren.

Und hier kommen wieder Sie ins Spiel. Bei Die Recherche wollen wir wissen, was Sie wissen wollen - auch über die Abstimmung hinaus. Schreiben Sie uns, was Sie an dem Thema Arbeit besonders interessiert, was Ihnen wichtig ist. Wir können beispielsweise die Situation von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt untersuchen. Oder die Risiken, aber auch die Chancen von zunehmender Automatisierung. Wir können uns mit Altersdiskriminierung und prekärer Beschäftigung befassen, mit Ausnahmen vom Mindestlohn (zum Beispiel für Langzeitarbeitslose) oder auch mit der Entgrenzung von Job und Privatleben.

Die Leitfrage nach der Arbeitsweise der Zukunft und damit verbundenen Chancen und Problemen ist bewusst offen formuliert - damit wir und Sie vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten haben. Geben Sie uns Hinweise auf Recherchematerial, auf Experten, die wir interviewen sollten, auf spannende Projekte oder Gesprächspartner oder machen Sie uns auf Missstände aufmerksam.

Wir sind gespannt und freuen uns auf Ihre Tipps und Vorschläge.

Sabrina Ebitsch, Team Die Recherche

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