Der bisherige Finanzminister Yoshihiko Noda ist in einer Stichwahl zum neuen Parteichef der regierenden Demokratischen Partei gewählt worden - als Favorit galt während des Wahlkampfs eigentlich ein anderer. Das gebeutelte Land dürfte Noda vor große Herausforderungen stellen. Sein Vorgänger war wegen schlechten Krisenmanagements zurückgetreten.
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Japan hat einen neuen Ministerpräsidenten: Das japanische Parlament hat Shinzo Abe mit großer Mehrheit ins Amt gewählt - bereits zum zweiten Mal. Um Japan aus der Krise zu führen, setzt Abe auf rechtskonservative Politik, einen harten Kurs gegenüber China - und eine Rückkehr zur Atomkraft.
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Andere Regierung, andere Atompolitik: Fast zwei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat Japans neu gewählte konservative Regierung angekündigt, als sicher eingestufte Atomkraftwerke wieder in Betrieb nehmen zu wollen. Auch der Bau neuer Meiler soll vorangetrieben werden.
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"Japan ist wieder da": So lautet die Botschaft von Premier Abe bei seinem Antrittsbesuch in Washington. Er versteht das Bündnis als Bollwerk gegen das aufstrebende China. Doch Obama hat bisher viel unternommen, um eine klare Parteinahme zu vermeiden.
Von Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Live
Von der Öffnung der ersten Wahllokale über Obamas bewegende Rede in Chicago bis hin zu Glückwünschen aus aller Welt: SZ.de hat die Präsidentschaftswahl in den USA 26 Stunden live begleitet. Die lange Wahlnacht zum Nachlesen im Newsblog.
Von Matthias Kolb (Chicago), Moritz Koch (Boston), Peter Richter (New York), Thorsten Denkler und Jannis Brühl (Berlin)mehr...
Die japanische Regierung hat am Freitag ein neues Konjunkturpaket zur Belebung des Arbeitsmarkts beschlossen. Um neue Stellen zu schaffen, soll die Wirtschaft mit 880 Millionen Yen (etwa 8,5 Milliarden Euro) angekurbelt werden.
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In der Nähe der japanischen Hauptstadt Tokio ist ein 35 Jahre alter Autotunnel teilweise eingestürzt. Ein Feuer brach aus, Fahrzeuge wurden eingeschlossen. Neun Menschen sind bei dem Unglück ums Leben gekommen. Vermutlich seien Alterserscheinungen des Tunnels für das Unglück verantwortlich, hieß es in japanischen Medien.
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Japan wählt ein neues Unterhaus. Dabei droht der Demokratischen Partei von Premier Noda drei Jahre nach ihrem historischen Wahlsieg eine Niederlage. Die LDP macht sich dagegen wieder Hoffnungen, die Macht zurückzuerobern.
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Die Regierung in Tokio wird Zeitungsberichten zufolge eine zwischen Japan und China umstrittene Inselgruppe im Ostchinesischen Meer kaufen.
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Meinung
Konservativ bis stramm nationalistisch - bisher standen alle Regierungen Tokios rechts, doch sie haben sich zurückgehalten. Damit ist es nun vorbei. Der Wahlkampf der Siegerpartei LDP war vom bösen Ton und den Forderungen der Rechtsextremen geprägt. Und mit Shinzo Abe kommt ein Mann an die Macht, der von einem Japan der Vergangenheit träumt.
Ein Kommentar von Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Um der Opposition die Zustimmung zu Reformen abzuringen, hat der japanische Ministerpräsident Yoshihiko Noda das Parlament aufgelöst - und damit den Weg für Neuwahlen geebnet. Ausgerechnet sein Widersacher könnte davon profitieren.
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Die Welt freut sich über Barack Obamas Wiederwahl. Als Anlage zum Glückwunschschreiben senden die Vertreter aller Länder aber auch Forderungen mit.
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Japans Atomkraftgegner bündeln mit Blick auf die Mitte Dezember anstehenden Parlamentswahlen ihre Kräfte. Die Gouverneurin der Provinz Shiga, Yukiko Kada, tritt mit einer neuen Partei an, die einen Atomausstieg innerhalb von zehn Jahren will.
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Es ist die erste Wahl nach Fukushima - und Japan entscheidet sich für einen Atomkraftbefürworter. Nach Prognosen des Fernsehens können die LDP und der künftige Ministerpräsident Shinzo Abe mit etwa 300 der 480 Mandate rechnen.
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"Gebt uns die Region Fukushima zurück!", rufen japanische Demonstranten. In Tokio protestieren sie gegen die Inbetriebnahme von abgeschalteten Atomkraftwerken in ihrem Land. Die Betreiber lassen sich davon nicht beeindrucken.
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"Ein Desaster von Menschenhand": Die Tragödie von Fukushima-1 wurde zwar vom Erdbeben und Tsunami ausgelöst, für den Unfall im Atomkraftwerk sind jedoch Menschen verantwortlich. Zu diesem Ergebnis kommt ein Untersuchungsbericht des japanischen Parlaments. Zugleich ist erstmals seit der Katastrophe wieder ein Atomkraftwerk ans Netz gegangen.
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Einen Tag nach dem Rücktritt des skandalumwitterten japanischen Justizministers Keishu Tanaka ist sein Nachfolger berufen worden: Makoto Taki.
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Japans Premier Noda gerät zunehmend unter Druck. Wegen früherer Kontakte zum organisierten Verbrechen wirft sein neuer Justizminister nach einem knappen Monat das Handtuch. Die Opposition hofft auf Neuwahlen.
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Schon seit Tagen demonstrieren Tausende Chinesen gegen Japan. Der Grund: Die Regierung in Tokio will eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer kaufen. Nun kommt auch noch ein umstrittener Jahrestag dazu. Die Lage auf den Straßen vieler Großstädte ist angespannt.
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Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Fukushima-1: Japan hat den Ausstieg aus der Kernkraft beschlossen. Neue Atomkraftwerke dürfen nicht mehr gebaut werden - bis die alten Meiler endgültig vom Netz gehen, dauert es jedoch noch mehrere Jahrzehnte.
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Der Konflikt um eine Inselgruppe bringt japanische Unternehmen in China weiter in Bedrängnis. Peking verspricht den Unternehmen zwar Schutz - verschärft aber den Druck auf die Regierung in Tokio. Sanktionen seien für Japan "katastrophaler". Japans Ministerpräsident Noda bittet China um Zurückhaltung.
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