Der bisherige Finanzminister Yoshihiko Noda ist in einer Stichwahl zum neuen Parteichef der regierenden Demokratischen Partei gewählt worden - als Favorit galt während des Wahlkampfs eigentlich ein anderer. Das gebeutelte Land dürfte Noda vor große Herausforderungen stellen. Sein Vorgänger war wegen schlechten Krisenmanagements zurückgetreten.
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Sie sind Nachbarn, aber beste Freunde sind China, Japan und Südkorea bislang nicht. Das soll ein neuer Vertrag ändern: Gegenseitige Investitionen sind nun besser geschützt. Aus dem Abkommen soll in zwei Jahren eine Freihandelszone wachsen. Arbeiten die drei Länder enger zusammen, könnte dies den Druck auf Nordkorea erhöhen.
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Bei den japanischen AKW ist der Schutz vor Erdbeben und Tsunamis trotz des Super-GAUs 2011 nicht verbessert worden. Die Regierung wiegt sich aufgrund ihrer Risikokarten in Sicherheit. Doch unabhängige Experten warnen: Das Material ist wertlos.
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Erstmals seit Jahrzehnten erfolgt die Energieversorgung in Japan komplett ohne Atomstrom. Nach dem Atomunglück in Fukushima haben die Betreiber nach und nach alle betriebenen Reaktoren zu Wartungsarbeiten heruntergefahren. Wieder anschalten konnten sie vorerst keinen - die Ablehnung in der Bevölkerung ist zu groß.
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Zehntausende leben in Japan noch immer in Containern, viele Kinder werden in Schulen weit weg von ihrem früheren Wohnort unterrichtet. Zwar sind zum Jahrestag der Katastrophe Andachten geplant, doch die meisten Japaner begehen ihn mit Fatalismus, Und die Regierung will nach den Gedenkfeiern bald wieder Kernreaktoren in Betrieb nehmen.
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Sie beten oder legen Blumen nieder, meist schweigen sie einfach: Ein Jahr nach der Naturkatastrophe und dem anschließenden Nuklearunfall gedenken die Japaner der Opfer. Sie setzen dabei Zeichen der Hoffnung - die Bilder zeugen aber auch davon, wie schwer das Land an dem Unglück trägt.
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Um 14:46 steht das Leben still: Zu der Zeit, als vor einem Jahr die Erde gebebt und das Land für immer verändert hat, gedenken die Japaner mit einer Schweigeminute den Opfern der Erdbeben-, Tsunami- und Atom-Katastrophe.
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Trotz heftiger internationaler Kritik treibt Nordkorea den Start einer Langstreckenrakete im April voran. Satellitenbilder im Internet zeigen Aktivitäten an einer nordkoreanischen Basis. Japan ordnete nun an, die Rakete notfalls abzufangen, wenn sie japanisches Hoheitsgebiet überfliegt.
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Japan schickt keine Beobachter zu Nordkoreas Raketenstart und fordert, "keine Rakete zu starten". Zudem verlängert Tokio die Sanktionen gegen Pjöngjang.
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Mit seiner Wirtschaft steht Tokio nicht besser da als Athen: Japan hat riesige Schulden und ein miserables Steuersystem. Sollten die Zinsen merklich steigen, dann droht dem Land der Staatsbankrott. Immerhin hat es zwei Vorteile gegenüber Griechenland.
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Japans Regierung hat strengere Sicherheitsvorschriften für Atomkraftwerke beschlossen. Mehr als ein Jahr nach der Atomkatastrophe von Fukushima läuft zurzeit nur ein Reaktor, zwei Meiler könnten in Kürze wieder ans Netz gehen.
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Nordkorea bereitet laut südkoreanischen Angaben womöglich einen dritten Atomwaffentest nach dem für die kommenden Tage geplanten Start einer Langstreckenrakete vor.
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Der Druck auf das Regime in Teheran wächst: Japan will die Einfuhr iranischen Öls auf Drängen der USA weiter drosseln. Das Land ist einer der wichtigsten Abnehmer. Die EU ist sich bereits einig über Details eines Embargos. Nun denkt der Westen über weitere Schritte gegen das iranische Finanzsystem nach.
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Die neue nordkoreanische Führung greift hart durch: Bürger sollen in Arbeitslager gesteckt worden sein, weil sie bei den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Ex-Diktator Kim Jong Il nicht genug geweint haben.
Kurzmeldungen
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Neun Monate nach der Atomkatastrophe in Japan hat die Regierung erklärt, das havarierte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi befinde sich im Zustand einer Kaltabschaltung. Das wäre eine gute Nachricht. Experten haben daran allerdings erhebliche Zweifel.
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Japan erklärt das Fukushima-Drama für beendet - eine Farce angesichts der Zustände in den Reaktoren. Die Regierung spricht von Kaltabschaltung und tut so, als habe man es mit einer funktionstüchtigen Nuklearanlage zu tun, bei der man das Brennmaterial einfach entnehmen könne. Doch die Demontage des havarierten AKW wird noch Jahrzehnte dauern.
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Nordkoreas Staatschef Kim Jong Il ist tot. Der 69-Jährige habe bereits am Samstag während einer Zugfahrt einen schweren Herzinfarkt erlitten, berichtet erst heute das staatliche Fernsehen des bizarr kommunistischen Landes. Wie in einer Monarchie soll bereits sein Sohn zum Nachfolger bestimmt worden sein. Als Reaktion auf die Meldung über den Tod Kims versetzte Südkorea seine Streitkräfte in Alarmbereitschaft, Japan rief seinen Sicherheitsrat zusammen.
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Für Nordkoreas kommunistische Partei ist es "der größte Verlust", Südkorea versetzt seine Truppen in Alarmbereitschaft, Japan drückt sein Beileid aus und China ist "tief betroffen" über das Ableben des "Genossen Kim Jong Il". Weltweite Reaktionen auf den Tod des Diktators.
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Schon bald könnte Japan in eine ähnliche Krise wie Griechenland rutschen - davor warnte Japans ehemaliger Finanzminister Hirohisa Fujii. Das Land ist mit 220 Prozent der eigenen Wirtschaftsleistung verschuldet - und ein Ende der Misere ist nicht in Sicht.
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Der "Große Nachfolger" sammelt weiter Ämter und Ehrentitel: Nach dem Tod seines Vaters wird Kim Jong Un in Nordkorea als "Oberbefehlshaber" und Generalsekretär der regierenden Arbeiterpartei geführt. Sein Onkel, ein einflussreicher Strippenzieher, präsentiert sich als General. Unterdessen sind zwei südkoreanische Delegationen in dem isolierten Land eingetroffen - und wurden von Kim Jong Un empfangen.
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Der Diktator ist tot, es lebe die Diktatur: Mit einem pompösen Trauerzug nimmt Nordkorea Abschied vom gestorbenen Machthaber Kim Jong Il - und die Welt fragt sich, wie es in dem abgeschotteten Land nun weitergeht. Wird sich Kim Jong Un, der Sohn des Despoten, durchsetzen? Und ist die Atommacht nun noch gefährlicher?
Antworten auf die wichtigsten Fragen.mehr...
Zwei Tage Wahlkampf, zwei Tage wählen: Japans regierende Demokratische Partei will nach dem Rücktritt von Premier Kan in vier Tagen eine neue Regierung aufstellen. So soll das Land schnell aus der Dauerkrise kommen - doch der Plan birgt Gefahren.
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Christoph Neidhart, Tokiomehr...
Yoshihiko Noda tritt wie erwartet die Nachfolge des zurückgetretenen Naoto Kan als japanischer Ministerpräsident an. Noda will die Steuern erhöhen, um die Tsunami-Region wieder aufzubauen - einen Atomausstieg lehnt er ab.
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Japans neuer Premier Noda will mit einem verjüngten Kabinett die dringlichen Probleme seines Landes lösen. Der Kurs bleibt vorerst der gleiche: Wie sein Vorgänger will er die Steuern erhöhen, um die vom Tsunami zerstörten Gebiete wieder aufzubauen und die japanischen Staatsschulden zu tilgen. Außerdem will Noda seine zerstrittene Partei einen.
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