Es läuft nicht gut für die Commerzbank. Sie will sich vom Staat lösen und bietet dafür ihre neuen Aktien zum Spottpreis an. Für die Alt-Aktionäre ist die Kapitalerhöhung in Milliardenhöhe eher ärgerlich.
Von Regina Brandmehr...
Blamabel, aber lehrreich: Die Absage Wolfgang Mayrhubers als Aufsichtsratsvorsitzender bei Lufthansa dient der Aktionärsdemokratie und der guten Unternehmensführung. Sie könnte das Ende einer unguten Praxis bedeuten, die seit Jahrzehnten Modernisierung in vielen Konzernen verhindert.
Ein Kommentar von Caspar Bussemehr...
Ein Umbau soll die Commerzbank wieder stärken, doch bisher kommen die Initiativen nicht an: Im ersten Quartal macht die Bank einen Verlust von 94 Millionen Euro. Trotzdem bittet das Geldhaus seine Aktionäre um weitere Milliarden.
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Teure Altlasten aus der Übernahme der Dresdner Bank: Nach drei Jahren Rechtsstreit soll die Commerzbank Boni in Höhe von 50 Millionen Euro an ehemalige Mitarbeiter zahlen. Dabei hat die Bank schon genug Probleme.
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So explosiv war die Stimmung noch nie: Aktionäre der Commerzbank attackieren auf der Hauptversammlung den Kurs des Managements. Denn Bankchef Blessing denkt zuerst an den Steuerzahler und dann erst an die Anteilseigner.
Von Andrea Rexer, Frankfurtmehr...
In der Krise musste der Staat die Commerzbank mit Milliarden Euro raushauen. Jetzt zahlt das Geldhaus seine Schulden zurück. Auf die angekündigte Kapitalerhöhung reagieren Anleger panisch, der Aktienkurs bricht dramatisch ein.
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Mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung will die Commerzbank die staatliche Einlage zurückzahlen. Damit verringert sich auch der Aktienanteil des Bundes auf 20 Prozent - und somit die Möglichkeit, auf wichtige Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Die Rettung der Bank könnte sich für den Staat immer noch als Verlustgeschäft erweisen.
Von Andrea Rexer, Frankfurtmehr...
Die eine erschien seinerzeit in Jeans zum Vorstellungsgespräch. Eine andere hat sich nicht gescheut, die Führung von Deutschlands größter Skandalbank zu übernehmen. Die wenigen Frauen, die es im Finanzwesen an die Spitze geschafft haben, sind allesamt Charakterköpfe. Ein Überblick.
Von Harald Freibergermehr...
Beide Co-Chefs der Deutschen Bank sind gleich viel wert, daran will Deutschlands größtes Geldhaus keine Zweifel aufkommen lassen. Deshalb sollen Jürgen Fitschen und Anshu Jain auch gleich viel verdienen. Auch wenn der Investmentbanker dafür auf seinen Bonus verzichten muss.
Von Andrea Rexermehr...
Wieder ist es Commerzbank-Chef Blessing, der vorprescht: Er fordert, den Griechen den Geldhahn zuzudrehen. Als erster Banker spricht er sich damit für einen harten Schuldenschnitt aus. Blessing ist bekannt für polarisierende Äußerungen. Und er kennt sich mit staatlichen Hilfsmaßnahmen aus - schließlich hat er selbst davon profitiert.
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An ihrer Spitze hat die Commerzbank mit Martin Blessing einen tapferen Kämpfer - und zugleich einen Mann ohne Fortune.
Ein Kommentar von Hans von der Hagenmehr...
Commerzbank-Chef Martin Blessing muss seit der Rettung seines Instituts durch den Bund viel Häme aushalten. Jetzt aber löst sich die Bank viel früher als gedacht aus den Armen der Politik.
Von Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Martin Blessing, Chef der Commerzbank, über ein neues Programm gegen die Kreditklemme - und den Staat als Schutthalde.
Interview: H. Freiberger, M. Hesse, U. Schäfermehr...
Exklusiv
In der Finanzkrise gewährte der Bund eine milliardenschwere Hilfe, zurückzahlen will die Commerzbank die stille Einlage vorerst nicht. Im SZ-Interview spricht Commerzbank-Chef Martin Blessing über sein Verhältnis zur Bundesregierung, über das schlechte Image der ganzen Branche und die Probleme der Deutschen Bank.
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Meinung
"Ich habe alles gegeben", sagt René Obermann. Man muss wohl hinzufügen: Das war nicht genug. Dürfen Manager sich einfach aus ihrer Verantwortung stehlen?
Ein Kommentar von Caspar Bussemehr...
Wegbrechende Gewinne, Tausende Arbeitsplätze gestrichen, höheres Gehalt für den Vorstand: Commerzbank-Chef Blessing steht in der Kritik. Er verzichtet demonstrativ auf seinen Bonus. Das fällt ihm leicht, weil sein Gehalt sich ja eben erst verdoppelt hat.
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Die Investmentbank geht in Berlin ein und aus: Auch nach der Finanzkrise lässt sich die Bundesregierung intensiv von Goldman Sachs beraten. Die Deutsche Bank ist ebenfalls oft Gast in den Ministerien. Und ein paar Banker bekamen sogar Vier-Augen-Gespräche mit der Kanzlerin.
Von Benjamin Rombergmehr...
Wer es in die "Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft" geschafft hat, gehört zum "Who is Who". Doch Frauen ist der Zugang zum noblen Herrenklub verschlossen. In einer Abstimmung haben die Mitglieder bestimmt, dass das auch so bleibt.
Von Harald Freiberger und Andrea Rexer, Frankfurtmehr...
Martin Blessing hat seine Erfahrungen gemacht: Da sein Institut vom Staat gerettet wurde, musste sich der Boss der Commerzbank über längere Zeit mit einem geschrumpften Gehalt begnügen. Jetzt fordert er, die Verdienste für Banker radikal zu kürzen.
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Exklusiv
Noch immer verdient die mit Steuergeld gerettete Commerzbank kaum Geld, doch das Gehalt von Bank-Chef Blessing wurde mehr als verdoppelt. Der musste deshalb den Abgeordneten des Finanzmarktgremiums des Bundestages Rede und Antwort stehen. Über sein Gehalt - und über den Zustand des Geldhauses.
Von Andrea Rexer, Frankfurtmehr...
Weil sich die Schuldenkrise in Europa immer weiter verschärft, weitet die Commerzbank ihren Konzernumbau aus. Deutschlands zweitgrößte Bank vergibt künftig keine Kredite mehr für Gewerbeimmobilien und für Schiffe. Dabei hatte sie dies noch vor Kurzem zum Kerngeschäft gezählt. Und das Bankmanagement stellt klar, dass noch weitere Umbauschritte folgen werden.
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"Made in Germany" schien immun gegen Probleme zu sein. Damit wird es wohl vorbei sein: Die Euro-Krise bremst auch die deutsche Wirtschaft. Der Einzelhandel spürt es, die Autobauer ebenso. Nun breitet sich Angst aus, Angst vor dem Abschwung.
Von Thomas Fromm und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
Noch einmal Staatshilfen? Nie im Leben! Noch bis vor kurzem wurde Commerzbank-Chef Martin Blessing nicht müde zu betonen, dass sein Institut es ohne staatliche Kapitalspritze schaffen werde - und nahm den Mund zuweilen ganz schön voll. Jetzt soll seine Bank erneut mit der Regierung verhandeln.
Von Hannah Beitzermehr...
Nichts ist mehr ausgeschlossen. Selbst ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone ist nun denkbar - falls die Bevölkerung sich bei dem angekündigten Referendum gegen die Gemeinschaftswährung und gegen die Rettungsbemühungen für ihr klammes Land entscheidet. Die Folgen eines solchen Votums wären nicht nur für Griechenland gewaltig. Ein Überblick.
Von Catherine Hoffmann, Harald Freiberger, Markus Zydra und Helga Eineckemehr...
Griechenland kürzt die Kredite - und das befürchtete Chaos bleibt aus. Dabei hatten Banken eindringlich vor dem Schuldenschnitt gewarnt und den Lehman-Kollaps als Fanal benutzt. Die Politik hat lange gebraucht, um sich zu einer Lösung durchringen - was sich jetzt allerdings als hilfreich erweist.
Ein Kommentar von Hans von der Hagenmehr...
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