"Made in Germany" schien immun gegen Probleme zu sein. Damit wird es wohl vorbei sein: Die Euro-Krise bremst auch die deutsche Wirtschaft. Der Einzelhandel spürt es, die Autobauer ebenso. Nun breitet sich Angst aus, Angst vor dem Abschwung.
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Thomas Fromm und Hans-Jürgen Jakobsmehr...
In der Finanzkrise musste die Commerzbank mit Steuergeld gerettet werden. Das Gehalt des Commerzbank-Vorstands war deshalb gedeckelt worden. Damit ist nun Schluss: Institutschef Martin Blessing bekommt offenbar erheblich mehr Geld. "Selbstverständlich", heißt es aus dem Aufsichtsrat.
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Die Erwartungen waren ohnehin schon niedrig, doch die Commerzbank hat sie noch einmal unterboten: Um fast zwei Drittel ist der Gewinn des teilverstaatlichten Geldinstituts eingebrochen. Dazu kommt ein Urteil aus London: Die Bank muss mehr Boni ausschütten.
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Meinung
Risiko-Banker werden wieder fürstlich entlohnt, als hätte es die Finanzkrise nie gegeben. Die Rückkehr der Gier zeigt, dass sich Politiker endlich daran wagen sollten, Obergrenzen für Gehälter festzulegen. Die besondere Gefährdung des Steuerzahlers rechtfertigt das. Und es gibt durchaus Ideen, wie das gehen kann.
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Alexander Hagelükenmehr...
Commerzbank-Chef Martin Blessing muss seit der Rettung seines Instituts durch den Bund viel Häme aushalten. Jetzt aber löst sich die Bank viel früher als gedacht aus den Armen der Politik.
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Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Wieder ist es Commerzbank-Chef Blessing, der vorprescht: Er fordert, den Griechen den Geldhahn zuzudrehen. Als erster Banker spricht er sich damit für einen harten Schuldenschnitt aus. Blessing ist bekannt für polarisierende Äußerungen. Und er kennt sich mit staatlichen Hilfsmaßnahmen aus - schließlich hat er selbst davon profitiert.
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Martin Blessing, Chef der Commerzbank, über ein neues Programm gegen die Kreditklemme - und den Staat als Schutthalde.
Interview:
H. Freiberger, M. Hesse, U. Schäfermehr...
An ihrer Spitze hat die Commerzbank mit Martin Blessing einen tapferen Kämpfer - und zugleich einen Mann ohne Fortune.
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Hans von der Hagenmehr...
Der Stichtag für den Schuldenschnitt der privaten Gläubiger steht kurz bevor. Der Erfolg der freiwilligen Umtauschaktion ist allerdings zweifelhaft. Dass ausgerechnet jetzt der Bankenverband IIF ein Horrorszenario für den Fall einer griechischen Pleite publik macht, ist kein Zufall.
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Eigentlich sollte die WestLB Ende Juni Geschichte sein. EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia äußert im Gespräch mit der SZ jedoch die Sorge, dass der Zeitplan für die Abwicklung der Landesbank in Gefahr geraten könnte. Die Regierung in Düsseldorf müsste eine Zahlung von einer Milliarde anweisen - doch weil in Nordrhein-Westfalen bald Neuwahlen stattfinden, könnte sich das verzögern.
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Die Interessenvertreter der privaten Kreditinstitute durchleben eine schwere Zeit: Während der Krise konnten sie die Fahne der Privatbanken nicht hochhalten. Jetzt verliert der Bundesverband deutscher Banken auch noch seine zwei prominentesten Vorstandsmitglieder. Aber es kommt noch schlimmer.
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Harald Freiberger und Markus Zydramehr...
Die Eurohypo ist für die Commerzbank zu einem Milliardengrab geworden. Fast genau zehn Jahre nach ihrer Gründung ist die Tochter nun am Ende: Sie wird zerschlagen. Die Aktie legte zu, doch es gibt auch viele Verlierer.
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Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Die Eurohypo ist für die Commerzbank zu einem Milliardengrab geworden. Fast genau zehn Jahre nach ihrer Gründung ist die Tochter nun am Ende: Sie wird zerschlagen. Die Aktie legte zu, doch es gibt auch viele Verlierer.
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Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Noch einmal Staatshilfen? Nie im Leben! Noch bis vor kurzem wurde Commerzbank-Chef Martin Blessing nicht müde zu betonen, dass sein Institut es ohne staatliche Kapitalspritze schaffen werde - und nahm den Mund zuweilen ganz schön voll. Jetzt soll seine Bank erneut mit der Regierung verhandeln.
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Hannah Beitzermehr...
Wie gut, dass es die Allianz gibt: Commerzbank-Chef Martin Blessing will keine neuen Staatshilfen, aber er braucht dringend frisches Kapital. Nun will die Allianz der Commerzbank unter die Arme greifen. Dabei hatte sie einst der Commerzbank viele Probleme erst eingebrockt.
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Die Commerzbank will ihre Kapitallücke in Milliardenhöhe ohne weitere Staatshilfen schließen. Es sei alles auf gutem Weg, versichert das Institut eilig. Der Konzernchef tritt damit hartnäckigen Gerüchten entgegen, dass der deutsche Staat bei seinem Institut einspringen müsse. Die Börse ist begeistert.
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Von Commerzbank bis WestLB: Bald müssen die deutschen Banken erklären, wie sie an mehr Kapital kommen wollen. Während die Commerzbank noch ein großes Finanzloch hat, kann die Deutsche Bank entspannen - allein ihre Gewinne dürften den Kapitalbedarf größtenteils decken.
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Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Er will sich nicht noch mal von Aktionären als "Merkels Pudel" beschimpfen lassen: Commerzbank-Chef Martin Blessing hält daran fest, die dringend benötigten 5,3 Milliarden Euro ohne Staatshilfe aufzutreiben. Politiker und Finanzexperten glauben ihm nicht - und die Hedgefonds kreisen schon "wie die Geier".
Von
Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Die Kritik an den US-Ratingagenturen in der alten Welt ist massiv und reicht bis zur Verschwörungstheorie. Politiker fordern eine europäische Ratingagentur - bisher ohne Folgen. Doch nun kommen die Initiatoren voran: In ein paar Wochen könnte es bereits losgehen.
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Harald Freibergermehr...
Das Zittern hat ein Ende: Beim Schuldenschnitt für Griechenland müssen Kreditausfallversicherungen nicht zahlen - gut für die Märkte, schlecht für Investoren. Experten befürchten dadurch langfristig spürbare Schäden für Staatsanleihen. Doch ein Hintertürchen ist noch offen.
Von
Harald Freiberger, Frankfurtmehr...
Der stillgelegte Rettungsfonds Soffin soll in aller Eile wiederbelebt werden. Wegen der Commerzbank? In Regierungskreisen wird bestritten, dass das Vorgehen in direktem Zusammenhang mit der Lage bei der deutschen Sorgenbank Nummer eins steht.
Von
Guido Bohsem und Harald Freibergermehr...
Meinung
Commerzbank-Chef Blessing will sich nicht noch einmal vom Staat helfen lassen, denn dem gehört bereits ein Viertel des Instituts. Sein Rettungsplan sieht einen Gewinn von mehr als zwei Milliarden Euro bis Mitte 2012 vor. Das entspricht wegen der Staatsschuldenkrise und der Weltkonjunktur aber eher dem Prinzip Hoffnung.
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Caspar Bussemehr...
Niederschmetternde Nachricht für die Finanzbranche: Laut Banken-Stresstest brauchen Europas Institute mehr als 100 Milliarden Euro zusätzlich. Alleine sechs deutsche Finanzhäuser benötigen 13 Milliarden Euro - darunter die Deutsche Bank und die Commerzbank. Und sie haben nur wenig Zeit, die Kapitallücke zu schließen.
Von
Harald Freibergermehr...
Die Commerzbank wird den Staat angeblich nicht los: Schon nach der Lehman-Pleite musste sie sich mit Finanzspritzen retten lassen. Einen Teil der Hilfen zahlte sie zwar zurück, doch nun sollen wieder Milliarden fehlen. Die Verhandlungen mit der Regierung laufen angeblich wieder auf Hochtouren - doch aus der Bank wird abgewunken: Dies sei nur ein "Notfallplan".
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Die Finanzkrise in Europa drückt auf die Gewinne deutscher Unternehmen: Commerzbank und Allianz mussten für das Jahr 2011 schlechte Zahlen präsentieren - Schuld sind hohe Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen. Doch die Allianz hat sich etwas einfallen lassen, um die Aktionäre trotzdem milde zu stimmen.
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