Das Blog zu Internetdebatten, Netzpolitik und Gadgets
Was bedeutet die Digitalisierung für unsere Gesellschaft? Welche Entwicklungen werden das Online-Zeitalter prägen? Welche Debatten führen die Internet-Vordenker gerade? Diese und weitere Fragen beschäftigen die Autoren des Digitalblogs von Süddeutsche.de.
Die Eltern haben noch Fotos zerrissen oder Liebesbriefe verbrannt. Im heutigen digitalen Zeitalter plagt man sich bei Liebeskummer hingegen mehr als früher. Zwar können digitale Fotos oder E-Mails mit einem Klick entfernt werden, die Überwindung dies zu tun, ist aber offensichtlich groß. Wie Wissenschaftler der University of California Santa Cruz herausgefunden haben, fällt Nutzern das Löschen von digitalen Fotos, Videos oder Nachrichten vor allem in sozialen Netzwerken nach einer Trennung besonders schwer. Für ihre Studie haben sie 24 Personen im Alter von 19 bis 34 Jahren befragt ( hier als PDF ).
Ein Drittel gab an, es nach einer Trennung nicht übers Herz zu bringen, die digitalen Erinnerungen aus ihrem persönlichen Account zu löschen. So horten sie Unmengen von Fotos lieber weiter in ihrem digitalen Fundus. Ob Smartphone, Laptop, Tablet oder Kamera - überall ist der digitale Besitz abgespeichert. "Viele Leute sammeln Unmengen von digitalen Besitztümern", sagt Psychologie-Professor Steve Whittaker . Nach Forschungsaufträgen unter anderem für IBM oder HP Labs untersucht er nun gemeinsam mit Corinna Sas (University Lancaster) die Interaktion zwischen Mensch und Computer.
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Misst fast alles, was sich messen lässt: das Fitbit One
(Foto: Fitbit)
Frühling. Höchste Zeit einen Blick auf die Waage zu werfen und im Zwiegespräch mit sich selbst die Frage zu stellen, ob das alles seine Richtigkeit hat. Schließlich beginnt bald die Bikini- und Badehosen-Saison. Seit kurzem bieten kleine, technische Helfer ihre Unterstützung beim Vorhaben, was sowohl den Gadget-Fan in mir begeistert, als auch mein Gesundheitsbewusstsein fördert. Sogar mein Controller-Gen wird angesprochen, denn inzwischen habe ich unzählige Daten über mich gesammelt, die es auszuwerten gilt. So habe ich in den vergangenen Wochen Tag und Nacht meinen Körper vermessen, habe Dinge erfahren, die ich nie wissen wollte - und bin doch so schlau als wie zuvor.
Seit vier Wochen teste ich einen Jawbone Up und einen Fitbit One, zwei kleine Geräte, die früher vielleicht als Schrittezähler durchgegängen wären, aber doch so viel mehr können. Fiel es mir am Anfang schwer, mich zwischen beiden zu entscheiden, so war am Ende ein Sieger doch schnell gekürt. Denn eines der beiden Gadgets ist nach der kurzen Zeit schon den Weg alles Irdischen gegangen. Trotz expliziter Warnung des Herstellers. Und ich allein trage Schuld daran.
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Elektronikmärkte sind schizophrene Orte. In den Fernseh- und Mobilfunkabteilungen dieser Läden kennt der technische Fortschritt kaum Grenzen. Es geht dort stets um höhere Auflösungen, knalligere Farben, schärfere Kontraste und schnellere Prozessoren. In Elektronikmärkten, so hat man den Eindruck, kann man die Zukunft sehen.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Vergangenheit ist meist nicht weit, sie steht ein paar Regale weiter bei den Wetterstationen. Die Geräte sehen heute noch immer aus wie vor zwanzig Jahren. Grau, trist, langweilig. Keine digitale Revolution, nirgends. Bislang zumindest. Denn das könnte sich ändern. Das französische Start-up Netatmo hat eine neue Wetterstation entwickelt. Sie soll den überschaubaren Markt aufmischen.
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"Wir gehen bankrott": Szene aus der gecrackten Version von Games Dev Tycoon
(Foto: Greenhert Games)
Patrick und Daniel Klug sind Spiele-Entwickler mit einem eigenen kleinen Studio namens Greenheart Games. Sie haben vor ein paar Tagen das Spiel mit dem Namen "Game Dev Tycoon" auf den Markt gebracht, das eine ähnliche Story wie das beliebte Smartphone-Spiel "Game Dev Story" von Kairosoft erzählt. Es simuliert, wie es ein kleiner Programmierer zum Star-Entwickler schafft.
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Ein Abgeordneter aus der ersten Reihe des Deutschen Bundestages nutzt ein iPad.
(Foto: picture alliance / dpa)
Mit einer Debatte im Bundestag beschließt an diesem Donnerstag die Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" ihre Arbeit. 17 Abgeordnete und ebenso viele externe Sachverständige diskutierten drei Jahre lang über Themen wie Urheberrecht, Netzneutralität, Green IT und freie Software. Das Ergebnis ist neben vielen Zwischenberichten ein Abschlussbericht (pdf), der nun von den Parlamentariern verbschiedet wird. Dessen Hauptforderung ist es, Netzpolitik künftig fest im Bundestag zu verankern - mit einem Staatsminister und einem ständigen Ausschuss zu Internetthemen.
Im Gegensatz zu Enquete-Kommissionen wirken die ständigen Ausschüsse direkt an der Gesetzgebung mit, während die Kommissionen den Parlamentariern lediglich Handlungsempfehlungen mit auf den Weg geben. 200 davon haben die Mitglieder der Internetkommission erarbeitet, darunter, dass Schüler mit Laptops ausgestattet werden sollen, das Recht auf eine private Kopie von geschützten Werken überarbeitet werden soll, es mehr Transparenz durch Open Data und mehr Bürgerbeteiligung für andere Gremien des Bundestages geben soll.
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Der neue Killer der Smartphone-Oberklasse Google findet weit mehr als eine dreiviertel Million Einträge bei der Suche nach "iPhone Killer". Kaum ein neues Gerät der Smartphone-Oberklasse, das sich diesen Titel in den vergangenen Monaten nicht im Handumdrehen verschafft hätte. Das spricht für die Einfallslosigkeit der Journaille, natürlich aber auch für den Standard, den Apple mit seinem ersten eigenen Mobiltelefon gesetzt hat.
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Die populäre Nachrichten-App Whatsapp will künftig auch von iPhone-Nutzern eine jährliche Nutzungsgebühr verlangen. In einem Interview mit einem niederländischen Filmteam sagte Unternehmenschef Jan Koum, noch in diesem Jahr werde man auch auf iOS-Geräten eine jährliche Nutzungsgebühr einführen. "Wir sind gelassen, was den Zeitplan angeht, aber es wird definitiv dieses Jahr geschehen", sagte Koum in dem Interview, das dem amerikanischen Technikblog Techcrunch vorliegt . Die Änderung werde aber nur Neukunden betreffen.
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Es war eine denkwürdige Veranstaltung, die sich im Oktober 2011 in der amerikanischen Hauptstadt Washington abspielte . Vor der Niederlassung des Internetunternehmens Google liefen Demonstranten auf, um gegen eine Entscheidung des Unternehmens zu protestieren. Es ging dabei nicht um die Aushöhlung der Privatsphäre, die dem Konzern immer wieder vorgeworfen wurde. Auch waren es nicht wütende Verleger, die gegen das Geschäftsmodell des Suchmaschinenunternehmens protestierten. Es waren Nutzer des Webdienstes Google Reader, die mit allerlei kreativen Plakaten gegen das Abschalten einer populären Funktion des RSS-Readers demonstrierten.
Nun, anderthalb Jahre später, könnte sich dieser Protest in verschärfter Form wiederholen. Diesmal ist es nicht nur eine Funktion, die Google abschafft. Es ist das ganze Produkt. Mit Beginn des Monats Juli werde der Reader eingestellt, teilte Google in einem Blogeintrag am Mittwochabend mit. Obwohl der Dienst über eine loyale Anhängerschaft verfüge, sei die Zahl der Nutzer über die Jahre gesunken. Nun sei damit Schluss, hieß es in der Begründung, die kaum jemand zufriedenstellen konnte. Und auch niemand zufriedenstellte.
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Google bereitet offenbar das Ende des Fotodienstes Picasa Webalben vor. Wer den Service aufruft, wird neuerdings zum sozialen Netzwerk Google Plus umgeleitet. Wie mehrere Blogs übereinstimmend berichten, hat Google auch die Fotos der Nutzer zu seinem neuen Webdienst umgezogen.
Offiziell bekannt gegeben wurde die Änderung von Google bislang nicht. Auch existiert Picasa im Netz weiter, es ist nur nicht mehr über die offizielle Adresse picasaweb.google.com erreichbar. Das Google-Watchblog Google Operating System , das zuerst über die Änderung berichtet hatte, schreibt dazu:
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Der unter Intensivnutzern beliebte Twitter-Client Tweetdeck hat keine Zukunft als App. Twitter kündigte am Montagabend in einem Blogpost an, drei Tweetdeck-Apps nicht mehr weiterzuentwickeln. Im Mai sollen die Programme für iOS, Android und der Desktop-Client, der über die Adobe-Technologie Air funktioniert, dann endgültig eingestellt werden. Schon zuvor könne es allerdings passieren, dass Twitter über die Apps nicht mehr erreichbar sei, teilte das Unternehmen mit.
Die Entwickler sehen die Zukunft des Dienstes offenbar im Web. Sie schreiben:
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File photo of boxes containing Lenovo desktop computers at an office in Kiev Boxes containing Lenovo desktop computers are seen in an office in Kiev in this March 12, 2012 file photo. A senior Lenovo executive said on January 24, 2013 that the Chinese computer maker may consider Research in Motion as a takeover target, sending the Blackberry maker's shares up 2 percent just a week before it launches a make-or-break line of redesigned smartphones. REUTERS/Gleb Garanich/Files (UKRAINE - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY TELECOMS)
(Foto: REUTERS)
Kunde droht mit Auftrag. Ein uralter Scherz. Und doch habe ich mit diesem unerwarteten Kundenwunsch in den vergangenen Tagen Lenovo völlig aus der Ruhe gebracht. Lenovo ist der größte Computerhersteller der Welt, nicht der kundenfreundlichste, wie ich inzwischen weiß.
Dabei begann alles so hoffnungsfroh. Am Anfang stand die Frage: Apple oder PC? Das neueste Apple-Betriebssystem sagt mir nicht zu. Ich finde es zwar nicht so misslungen wie Windows 8, aber auch nicht gut genug als Kaufargument. Zudem wird das Wunschgerät, das Macbook Air, bald aufgefrischt. Das wird so sein, denn zuletzt gab es eine Runderneuerung im vergangenen Sommer. Und ein teures Air kaufen, nur um wenig später eine alte Maschine zu besitzen? Nicht mit mir. Bin ja nicht doof. Dachte ich zumindest bis vor Kurzem noch.
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Views of The Facebook Inc. Logo Ahead of Earnings A Facebook Inc. logo is displayed for a photograph in Tiskilwa, Illinois, U.S., on Tuesday, Jan. 29, 2013. Facebook Inc. is scheduled to report quarterly earnings on Jan. 30. Photographer: Daniel Acker/Bloomberg
(Foto: Bloomberg)
Seit Jahren schon scheint Facebook ein einzigartiges Beispiel dafür zu sein, wie Wachstum in sozialen Netzwerken funktioniert. Egal wann Mark Zuckerberg neue Nutzerzahlen veröffentlichte, sie waren stets größer als die, die er noch wenige Monate zuvor vorgestellt hatte. Das ist noch immer so. Blickt man allerdings in die USA, scheint sich dort langsam eine gewisse Facebook-Müdigkeit breit zu machen.
Einer jetzt veröffentlichten, repräsentativen Befragung zufolge geben 42 Prozent der amerikanischen Facebook-Nutzer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren an, das soziale Netzwerk im vergangenen Jahr seltener als zuvor genutzt zu haben. Bei den Anwendern im Alter zwischen 30 und 49 Jahren sind es laut Studie 34 Prozent. Hinzu kommt: 28 Prozent der Facebook-Nutzer bestätigen die Aussage, dass für sie die Seite an Bedeutung verloren habe, nur 12 Prozent sagen, dass Facebook für sie wichtiger geworden sei.
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Anmerkung der Redaktion: In der Debatte um das Leistungsschutzrecht versuchen wir, die Standpunkte der Verlage und der Kritiker unabhängig von möglichen Interessenkonflikten neutral und unparteiisch darzustellen. Der folgende Überblick soll in die verschiedenen Positionen zum Thema einführen.
Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat sich vor wenigen Monaten auf einen Gesetzentwurf für ein Leistungsschutzrecht geeinigt. Dieses neue Recht soll Presseverlagen besondere Möglichkeiten geben, die Nutzung ihrer Texte durch andere Seiten im Internet zu regulieren und dafür Geld zu verlangen. So sollen Suchmaschinen wie Google und Nachrichten-Aggregatoren wie Google News künftig erst nach Verhandlungen mit den Verlagen deren aktuelle Texte indizieren und Ausschnitte daraus (Snippets) präsentieren dürfen.
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Kennen Sie Mömpelgard? Mömpelgard liegt ganz grob westlich von Basel, etwas genauer, südwestlich von Belfort. Bis 1796 war die Stadt in Besitz des württembergischen Herzogs Friedrich II . Seit dieser Zeit gehört sie zu Frankreich und heißt Montbéliard. Apples Kartendienst scheint das allerdings noch nicht zu wissen.
Apple Maps fällt seit seinem Start im September immer wieder durch Fehler auf. Das Unternehmen hatte zum Start des iPhone 5 in der neuen Version seines Betriebssystems iOS die bewährten Google-Karten durch einen eigenen Dienst ersetzt.
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NRA, Practice Range, Medl Mobile, Waffen, Egoshooter, Apple, Appstore, Itunes
(Foto: Screenshot itunes)
Aus einem Unglück kann man Konsequenzen verschiedener Art ziehen: Nach dem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School von Newtown will US-Präsident Barack Obama Waffenbesitz in den USA schärfer reglementieren . Dagegen drängt die a merikanische Waffenlobby gerade auf das Recht der US-Bürger, eine Waffe tragen zu dürfe n.
Nun erweitert die Lobbyorganisation National Rifle Association (NRA) offenbar ihre Zielgruppe und umgarnt kleine Kinder. Am Sonntag tauchte im Apple-Store ein unter dem Titel NRA: Practice Range ein Ego-Shooter-Spiel auf . Freigegeben war das Spiel ursprünglich bereits ab vier Jahren. (Update vom 16.1.2013: Inzwischen wurde das Freigabealter auf zwölf Jahre erhöht.)
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Aaron Swartz HANDOUT - Der Programmierer Aaron Swartz lächelt auf einem Foto vom 19.08.2009. Der 26jährige hat sich kurz vor Beginn eines Prozesses gegen ihn am 11.01.2013 das Leben genommen. Schwartz war vorgeworfen worden, aus einer kommerziellen Datenbank Daten im großen Stil heruntergeladen und illegal veröffentlicht zu haben. Foto: Sage Ross (zu dpa 'Tod von Internet-Aktivist Swartz wühlt das Netz auf' vom 14.01.2013 - Redaktionshinweis: Verwendbar nur unter Beachtung der Creative Commons Lizenz CC BY-SA 2.0 und bei vollständiger Quellenangabe) +++(c) dpa - Bildfunk+++
(Foto: Sage Ross/CC BY-SA 2.0/dpa)
Eigentlich hatte Micah Allen nicht damit gerechnet, dass sein Aufruf irgendjemand interessieren würde. Also ging der Neurowissenschaftler erst einmal schlafen. Als er dann am nächsten Morgen aufwachte, hatte er es schon geschafft: Unter der Reddit-Meldung vom Tod des Hackers Aaron Swartz stand sein Kommentar an prominentester Stelle. Ganz oben, weil Dutzende Mitglieder der Community, die Swartz mitgegründet hatte, den Kommentar für den besten hielten.
Ein passendes Andenken an Swartz könne es sein, nicht zugängliche wissenschaftliche Artikel online zu stellen, hatte Allen geschrieben . Deshalb solle man diese über einen Online-Speicherdienst veröffentlichen und den Link twittern. Offenbar sahen viele seiner Kollegen das ebenfalls so und verbreiteten den Aufruf - vor allem über Twitter.
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Eine Nachricht an Mark Zuckerberg kann ziemlich teuer werden - zumindest für alle, die in den USA wohnen und die nicht mit dem Facebook-Gründer befreundet sind. 100 US-Dollar verlangt Facebook derzeit offenbar, um mit dem Unternehmensgründer direkt Kontakt aufzunehmen.
Das Online-Magazin Mashable zeigt auf seiner Seite einen Screenshot , auf dem ein Nachrichtenfenster zu sehen ist. Adressat ist Zuckerberg. Unter der Nachricht erhält der Autor ein besonderes Angebot: die Nachricht entweder gratis in den "Other-Ordner" zu senden - oder 100 Dollar zu bezahlen, damit die Message in Zuckerbergs Inbox landet.
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A couple compares an Apple third generation iPad to an iPad 2 on display at an Apple reseller store in Singapore A couple compares an Apple third generation iPad to an iPad 2 on display at an Apple reseller store in Singapore March 16, 2012. Apple's new iPad proved to be another hot-seller on Friday, with hundreds queuing at stores across Asia to be the first to get their hands on the 4G-ready tablet computer as the company's share price hit $600 for the first time. REUTERS/Tim Chong (SINGAPORE - Tags: BUSINESS SCIENCE TECHNOLOGY TELECOMS)
(Foto: REUTERS)
Der Microsoft Campus im kalifornischen Mountain View gehört zu den Hochsicherheitsbereichen der IT-Branche. Hier kommt eigentlich keiner rein, der nicht rein soll. 75 Forscher arbeiten in diesem Zentrum an geheimen Zukunftstechnologien. Entwickelt wurde hier unter anderem die Kinect, die Bewegungssteuerung für die Spielekonsole Xbox. Ein ehemaliger Microsoft-Manager sagte einmal, in Mountain View entstehen Dinge, die so fernab der Wirklichkeit sind, dass es selbst Fachleute gruselt.
Erstaunlich genug, dass es bislang unbekannte Einbrecher tatsächlich geschafft haben, in dieses streng gesicherte Forschungszentrum zu gelangen. Noch erstaunlicher ist allerdings, was die Täter geklaut haben - oder besser: was sie nicht geklaut haben.
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Google Rallies Opposition To Anti-Piracy Bill Backed By Murdoch The Wikipedia website is arranged on a laptop and tablet computer in Beijing, China, on Wednesday, Jan. 18, 2012. Wikipedia, the online encyclopedia where users contribute entries, shut the English version of its website for 24 hours to protest Hollywood-backed anti-piracy measures in the U.S. Congress. Photographer: Nelson Ching/Bloomberg
(Foto: Bloomberg)
Man hätte zwischen einer japanischen Stechpalme, dem chinesischen Gebirge Hua Shan und einer deutschen Sackgasse bislang nicht zwangsläufig eine besondere Gemeinsamkeit vermutet. Das ist jetzt anders. Alle drei Begriffe gehören laut einer Statistik zu den populärsten Wikipedia-Einträgen des Jahres 2012 . Der Auflistung nach war die japanische Stechpalme mit 4,46 Millionen Aufrufen in Frankreich der populärste Artikel, während die Niederländer sich besonders häufig - 12,7 Millionen Mal - über das chinesische Gebirge informierten und die Deutschen 10,2 Millionen Mal auf die Sackgasse klickten.
Weil Hitlisten zum Jahresende traditionell gefragt sind und über die Abrufzahlen der Wikipedia bislang nicht allzuviel bekannt ist, verbreitete sich auch die Auflistung des schwedischen ProgrammierersJohan Gunnarsson am Mittwoch schnell im Netz. Klingt ja auch gut: Die Deutschen suchen am häufigsten nach Sackgassen. Wie verrückt sind die denn? Das fragte sich mancher, während sich andere wilde Theorien zurechtlegten, wie es zu den ungewöhnlichen Ergebnissen hatte kommen können.
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Was für ein Jahr. Nie zuvor sind mehr Gadgets auf den Markt gekommen. Nie zuvor haben mehr davon meinen Will-haben-Reflex ausgelöst. Nie hatte ich mehr Geräte - nie habe ich mich so "overgadgetized" gefühlt wie jetzt. Wie soll das bloß weitergehen? Ganz einfach. Im nächsten Jahr konzentrieren wir uns wieder auf das Wesentliche. Ganz sicher - oder zumindest ein bisschen.
Der Rückblick auf die Geräteneuheiten dieses Jahres macht klar: Ob dünner, schneller oder größer, wahlweise auch kleiner, schärfer, billiger - für jeden war etwas dabei, und das oft von ein und demselben Hersteller. Zu Jahresanfang etwa hat Samsung das Galaxy S3 gezeigt . Ein Smartphone, das einen neuen technischen Standard gesetzt hat. Wenige Monate später kam das abgespeckte S3 Mini, weniger Leistung, aber auch nicht schlecht, günstigerer Preis. Apple brachte im Herbst das iPhone 5, dünner, schneller, besseres Display ; und wem das Neue zu teuer ist, der greift eben zum älteren, günstigeren, das auch noch überzeugt.
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FILE - In this Monday, April 9, 2012, file photo, Instagram is demonstrated on an iPhone, in New York. Instagram, the popular photo-sharing service that Facebook bought this year, is the target of a storm of outrage on Twitter and other sites after the company announced Monday, Dec. 17, 2012 a change in its user agreement that hinted that it might use shared photos in ads. (AP Photo/Karly Domb Sadof, File)
(Foto: AP)
Eigentlich ist das Gründen eines Internetunternehmens heutzutage recht einfach. Man programmiert eine halbwegs brauchbare Smartphone-App, lässt einen Jurastudenten einige Dutzend Seiten mit nichtssagenden Floskeln füllen, nennt das Nutzungsbedingungen, veröffentlicht es und verdient mit Datenverkauf sein Geld. So zumindest stellen sich viele das Geschäft vor. Denn die Nutzungsbedingungen, so die öffentliche Meinung, die liest doch sowieso niemand.
Glaubt man einer amerikanischen Studie , müsste der durchschnittliche Internetnutzer jährlich 201 Stunden aufwenden, wollte er alle AGB lesen, die er akzeptiert. Das macht niemand. Es ist ja auch kein sonderlich neues Phänomen, das erst mit dem Internet über die Welt hereingebrochen kam. Schließlich kennen auch die wenigsten Bahnfahrer die Beförderungsbestimmungen der Deutschen Bahn und Spaziergänger in öffentlichen Parks sind äußerst selten mit sämtlichen Details der städtischen Grünanlagenverordnung vertraut.
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Facebook schluckt Fotodienst Instagram für Milliardenbetrag Die Logos der App von Facebook (l) und Instagram sind am Montag (09.04.2012) auf dem Display eines iPhone in Köln zu sehen. Das weltgrößte soziale Netzwerk schluckt für rund 1 Milliarde Dollar (760 Mio Euro) den Fotodienst Instagram. Foto: Rolf Vennenbernd dpa/lnw +++(c) dpa - Bildfunk+++
(Foto: dpa)
Die von Facebook gekaufte Foto-Plattform Instagram hat eine neue Datenschutzerklärung sowie aktualisierte Nutzungsbedingungen veröffentlicht. Die neuen Richtlinien sollen Instagram helfen, "leichter als Teil von Facebook zu funktionieren", heißt es in der Erklärung des Unternehmens.
Facebook könnte so versuchen, mit Instagram Geld zu verdienen. Die neue Datenschutzerklärung erlaubt es Instagram, Nutzerinhalte und Informationen mit Facebook zu teilen. Dies sei notwendig, um besser auf Spam oder Systemprobleme reagieren zu können. Facebook darf nun Cookies, Log-Dateien, ortsbezogenen Daten sowie Angaben zum Nutzungsverhalten verwenden.
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Natürlich hat Facebook unsägliche Datenschutzbestimmungen und weiß viel zu viel von seinen weltweit einer Milliarde Mitgliedern , inklusive mir, aber wegen mindestens eines Features möchte ich nicht auf Mitgliedschaft verzichten: der Geburtstagserinnerungsfunktion. Ein paar Tage vor den Geburtstagen meiner Facebook-Freunde, gibt's eine nette Mail, dass es demnächst bei ihnen was zu feiern gibt. Am fraglichen Tag ploppt dann ein Geschenke-Icon neben dem Namen auf: Jetzt schnell auf der Pinnwand gratuliert und dem sozialen Miteinander ist für's Erste genüge getan.
Nun mag es auch Facebook-Freunde geben, denen man gerne mehr als einen virtuellen Gruß schicken möchte. US-Nutzer können das ab sofort tun. Mittels "Facebook Gifts" können sie ihnen Geschenke schicken. Dazu muss der User nur auf die Meldung "Give him/her a gift" neben dem Namen klicken, schon landet er im Facebook-eigenen Online-Shop und kann unter Angeboten der Kategorien "Essen und Trinken", "Wohnen und Küche", "Baby und Kinder" sowie "Wein" wählen. Neben den üblichen Gutscheinen zum Beispiel für Starbucks gibt es auch welche für wohltätige Organisationen, aber auch "echte" Geschenke wie Cupcakes, Teddybären oder Socken.
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"Die Vereinten Nationen und das Internet: Es ist kompliziert", titelte neulich Foreign Policy . In der Tat: Die Telekommunikationskonferenz der UN-Organisation ITU läuft noch bis nächsten Freitag, und man kann bereits jetzt von einem Desaster sprechen.
Weil die Veranstaltung unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, was spätestens seit Acta kein akzeptabler Standard mehr sein kann, wird kein Ergebnis jenseits des Erhalts des Status Quo Zustimmung finden ( hier ein FAQ zum Thema ). Die Folgen der Intransparenz zeigen sich in der Diskussion darüber, ob geleakte Dokumente zur Deep-Packet-Inspection geheim sind oder nicht und w elche Folgen die Vorschläge hätten .
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Alte Feinde: Sean Parker und Lars Ulrich in historischer Einmut.
(Foto: AFP)
Die Feindschaften von gestern sind die Geschäftsmodelle von morgen: So oder so ähnlich dürfte der Gedankengang von Metallica-Drummer Lars Ulrich aussehen. Der ließ sich auf der Präsentation des Spotify-Quasi-Relaunches auf die Bühne bitten, um mit Sean Parker zu plaudern.
Dem Sean Parker, der einst den Filesharing-Dienst Napster mitgründete. Das Napster, das von Metallica mit Klagen überzogen wurde und schließlich in seiner klassischen Form schließen musste.
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