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In seinen Romanen zeigte der Schriftsteller Armut und Elend im England des 19. Jahrhunderts. Seine Romanfiguren wie Oliver Twist oder Ebenezer Scrooge sind auch heute noch unvergessen.
Korruption, Dreck, Armut: Charles Dickens hat wie kein anderer die Londoner Milieus geschildert. Sein einzigartiges Talent lag weder im Romaneschreiben noch im Journalismus, sondern in der brillanten Kombination von beidem. Damit wurde er vom amüsierten Beobachter zur moralischen Institution.
Von
Alexander Menden
Vor 200 Jahren wurde Charles Dickens geboren, eigentlich könnte ganz London das Jubiläum feiern - aber den wenigsten ist nach Feiern zumute. Weil der Kapitalismus Angst macht und keiner seine Gefahren besser beschrieben hat als der Erfinder von Oliver Twist. Ein Stadtspaziergang durch Londons Finanzdistrikt, der einiges über die Zukunft verrät.
Von
Lars ReichardtSZ-Magazin
Das Böse als Stimulans: Der Marquis de Sade und Elfriede Jelinek dienen dem amerikanischen Romancier Nicholson Baker nur zum Teil als Vorbild - der Teufel steckt bei ihm in den Zwischentönen des Systems, die voller Sexualangst schrillen. Deswegen haut er der amerikanischen Prüderie nun das Schmuddelbuch "Haus der Löcher" um die Ohren.
Von
Ina Hartwig
Ein Roboter verfolgt ihn, eine Frau spuckt ihn an und Einsatzkräfte führen ihn in Handschellen ab. Er hat es verdient, denn er hat plagiiert. All das geschieht dem Protagonisten eines skurrilen und lustigen Youtube-Videos der Universität Bergen. Die Hochschule will für das Thema Plagiate sensibilisieren - mit Action, Sex und Musical.
Von
Tina Nachtmann
Weihnachten ist eine einzige "Orgie der Wertvernichtung". Diese These vertritt der US-Wirtschaftswissenschaftler Joel Waldfogel - und argumentiert: Weil die Beschenkten oft nichts mit den Präsenten anfangen können, seien sie in ihren Augen auch weniger wert. Sein Rat: Einfach mal nichts schenken.
Von
Verena Mayer
Hanni und Nanni auf Speed, letzte Minuten mit Al Gore und dem Dalai Lama: Die neuen Filme in Venedig beschwören die Jugend - und den Weltuntergang.
Von
Susan Vahabzadeh
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Ohne Eintritt in die Westminster Abbey und billig essen mit Panorama-Blick - auch im Jahr der Prinzenhochzeit muss London nicht teuer sein. Vorausgesetzt, man kennt die richtigen Adressen.
Scotland Yard galt als die beste Polizeibehörde der Welt - bis der Abhörskandal von Murdochs "News of the World" den Ruf ruinierte. Dabei hat Korruption bei der Metropolitan Police eine lange Tradition.
Von
Alexander Menden
Zwischen Charles Dickens und Nick Hornby: In dem peruanischen Film "Im Oktober werden Wunder wahr" findet Pfandleiher Clemente eines Tages ein Baby vor seiner Tür.
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Stephanie Drees
William und Kate haben sich für ihre Trauung einen der geschichtsträchtigsten Orte des Landes ausgesucht, die Westminster Abbey. Seit Jahrhunderten wird dort gekrönt, geheiratet und getrauert.
Von
Anna-Lena Roth
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Nun designt sie auch noch: Schauspielerin Hilary Swank will ihre eigene Modelinie herausbringen. Das kennt man sonst nur von Stars, deren Karriere nicht mehr läuft wie einst.
Das Rätselraten hat ein Ende: Prinz William und Kate Middleton haben den Ort und das Datum ihrer Hochzeit bekanntgegeben. Es wird das Event des Jahres.
Wo sich Polizisten und Drogendealer belauern und ein postmoderner Robin Hood sein Unwesen treibt: Die HBO-Serie "The Wire" erzählt vom aussichtslosen Kampf zwischen Gut und Böse in der amerikanischen Großstadt - und bricht dabei mit allen Konventionen.
Von
Sigrid Eck
"Bescheidenheit und Höflichkeit kommen für mich nicht in Frage": Russell Brand, britischer Comedian und künftiger Ehemann von Sängerin Katy Perry, über Heroin, Sexsucht und seinen Hang zum Exhibitionismus.
Interview:
Antje Wewer
Roman Polanski hat den "Oliver Twist" von Charles Dickens neu verfilmt, aus persönlichen Erinnerungen heraus und mit einem gezielten Blick auf die cleveren Kids von heute.
Von
FRITZ GÖTTLER
Shakespeare, Milton, Winehouse: Die Cambridge University lässt Literaturstudenten in einer Abschlussprüfung Texte der Sängerin Amy Winehouse analysieren. Ist die Pop-Ikone die literarische Größe der Neuzeit?
Von
Wolfgang Koydl
Mehr als 48 Stunden soll in Europa niemand arbeiten müssen, so will es das EU-Parlament. Damit steht auch die deutsche Regelung mit Bereitschaftsdiensten von bis zu 65 Stunden auf der Kippe.
Von
C. Bolesch, Brüssel
Im Geschwader zur Rettung besonders gefährdeter Einträge stößt man auf Pop-Tarts und Erdferkel. Doch deren Tod darf nicht kampflos hingenommen werden.
Von
Nicholson Baker / Deutsch von Eva-Maria Träger
Die größte britische Bibliothek vermisst 9000 Pracht-Bände. Sie wurden nicht gestohlen, sie wurden falsch zurückgelegt. Und sind darum mindestens genauso verschwunden.
Von
Angela Ullmann