JACKI KENNEDY ONASSIS, FOLGE 1

Warum sie als Mode-Ikone gilt: "Jackie O." prägte in den sechziger Jahren mit ihren ärmellosen Shiftkleidern in Creme- und Pastelltönen, ihren dreireihigen Perlenketten und ihrer so heißgeliebten "Pillbox" einen völlig neuen Look, über den Designerin Carolina Herrera sagte: "Ihr Stil war ein Stil der Größe, und weil sie einzigartig war, spürte man ihren Einfluss auf der ganzen Welt."

Ihr Markenzeichen: gerade geschnittene Kostüme und ihre "Pillbox" genannten Hütchen - ein Look, der weltweit kopiert wurde. Mit dem französischen Designer Oleg Cassini entwickelte sie den Mini-Hut, der dezent auf dem Hinterkopf sitzt. Denn: Auf bestimmten Anlässen waren Kopfbedeckungen Pflicht, Jackie wollte sich aber nicht unter einem Hut verstecken.

Ihre Zeit als First Lady wurde mit dem Attentat auf ihren Mann John F. Kennedy im Juli 1963 schlagartig beendet. Noch Stunden nach den tödlichen Schüssen auf den Präsidenten wurde Jackie Kennedy im blutverschmierten Chanel-Kostüm fotografiert, die Bilder gingen um die Welt. Sie hatte die Kleidung bewusst nicht gewechselt, das Volk sollte sehen, was passiert war, begründete sie später. 

Um Jackie O.'s Stil zu kopieren, braucht man: ärmellose taillierte Eutikleider in Pastellfarben mit passenden Mänteln und Gürteln, große goldene Knöpfe an Mänteln, Kopftücher in maritimem Design, übergroße Sonnenbrillen, rechteckige Taschen mit Kettenhenkeln, Twinsets aus Kaschmir und Seide, Schlaghosen, weiße Schuhe mit kleinen Absätzen.

Bild: OBS

20. Januar 2013, 11:33 2013-01-20 11:33:17

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