Verletzung von Miroslav Klose Muskelfaserriss zur Unzeit

Verletzung zur Unzeit für Miroslav Klose.

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Zwei Monate vor dem Beginn der Fußball-WM in Brasilien zieht sich Miroslav Klose einen Muskelfaserriss zu. Bis Bundestrainer Joachim Löw Anfang Mai seinen Kader nominiert, kann Klose vermutlich kein Spiel mehr absolvieren.

Die Sorgen von Bundestrainer Joachim Löw nehmen 65 Tage vor Beginn der Fußball-WM in Brasilien (12. Juni bis 13. Juli) wieder zu. Die erneute Verletzung von Torjäger Miroslav Klose entpuppte sich als Muskelfaserriss im Oberschenkel. Nach Angaben des italienischen Erstligisten Lazio Rom muss der 35-Jährige vier Wochen pausieren.

Löw wird seinen WM-Kader am 8. Mai bekannt geben. Derzeit ist es unwahrscheinlich, dass Klose bis zu diesem Tag überhaupt noch ein Spiel in der Serie A bestreiten kann. In dieser Spielzeit hatte der WM-Torschützenkönig von 2006 immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, zuletzt fiel er mit Rückenbeschwerden aus.

Klose ist nicht der einzige verletzte DFB-Spieler, mit dem Löw für die WM fest rechnet. In Mario Gomez wird ein weiterer Angreifer in dieser Saison immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen. Derzeit plagt sich Gomez mit einer Knieverletzung herum. Beim Pokalfinale seines Klubs AC Florenz gegen den SSC Neapel am 3. Mai will der 28-Jährige wieder "in Topform sein".

Stürmer-Problem des DFB Geradeaus-Kurs für die Trickser

Wer soll bei der Fußball-WM die deutschen Tore schießen? Wegen ihrer häufigen Verletzungen kann sich Bundestrainer Joachim Löw nicht mehr auf seine Mittelstürmer Gomez und Klose verlassen. Vor der WM hilft jetzt nur noch schnelles Umschulen.

An eine WM-Teilnahme von Ilkay Gündogan glauben nur noch die größten Optimisten. Der defensive Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund hat aufgrund seiner Rückenprobleme seit August 2013 kein Spiel mehr bestritten. Selbst wenn man die Probleme doch noch in den Griff bekommen sollte, dürfte es für Gündogan eng werden, nach einer so langen Pause in Bestform zu kommen.

Einzig Sami Khedira sorgte zuletzt wieder für positive Nachrichten. "Bei Sami Khedira, mit dem ich ständig in Kontakt bin, da habe ich schon Hoffnung. Bei ihm bin ich wahnsinnig positiv eingestellt, weil ich erkenne: Er ist im positiven Sinne krankhaft ehrgeizig. Er macht alles dafür, gesund zu werden. Er arbeitet wie ein Besessener daran, zurückzukehren. Das ist für mich natürlich sehr, sehr positiv", sagte der 54-Jährige.