Trainerwechsel in der Bundesliga Pep Guardiola trainiert den FC Bayern

Der begehrteste Trainer der Welt kommt zum FC Bayern: Pep Guardiola wird im Sommer neuer Coach in München und unterschreibt einen Vertrag bis Juli 2016. Guardiola hatte die Wahl zwischen mehreren Vereinen, den Ausschlag sollen die gewachsenen Strukturen bei den Bayern gegeben haben. Der aktuelle Trainer Jupp Heynckes beendet wie geplant seine Karriere.

Von Andreas Burkert

Vorstand, Trainer und Präsidium des FC Bayern kommen gewöhnlich zu Wochenbeginn zusammen, der Montagstermin hat eine gewisse Tradition. Der Münchner Vorstand mit Karl-Heinz Rummenigge und Karl Hopfner, Trainer Jupp Heynckes und Präsident Uli Hoeneß sind nun aber am Mittwochnachmittag zusammengekommen - um kurz vor vier war die kompakte Sitzung im dritten Stock der Geschäftsstelle beendet, zumindest für Heynckes.

Der kurzfristig anberaumte Termin in Rummenigges Zimmer diente dazu, den verdienten Fußballlehrer der Bayern in die Absichten des Klubs einzuweihen: Pep Guardiola wird ab Juli das Traineramt übernehmen von Heynckes, 67, dessen Vertrag ausläuft und der schon zu Saisonbeginn zum Karriere-Ende tendiert hatte. Guardiola kommt nach SZ-Informationen bereits am Freitag nach München. Er erhält einen Dreijahresvertrag bis Ende Juli 2016.

Dass Guardiola, 41, der zuletzt begehrteste Trainer des Planeten, nach seinem Sabbatical den FC Bayern übernehmen wird, hatte sich in den vergangenen Tagen konkretisiert. Der innerste Zirkel des FC Bayern war seit Tagen über den Abschluss informiert in der Trainerfrage, die Präsident Uli Hoeneß zur Chefsache gemacht hatte. Am Mittwoch wurde auch Heynckes eingeweiht, der nach Auskunft des Vereins "bereits vor Weihnachten seine Tendenz mitteilte, dass er seinen auslaufenden Vertrag beim FC Bayern zum 30.6.2013 nicht verlängern, sondern wohl seine Laufbahn als Trainer beenden würde".

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