Fußball-Bundesliga Guardiola wird angeblich neuer Bayern-Trainer

Trainiert Pep Guardiola bald den FC Bayern? Medienberichten zufolge ist die Entscheidung über einen Wechsel des Spaniers nach München gefallen. Der frühere Coach des FC Barcelona soll die Bayern zur Saison 2013/14 übernehmen. Der FC Bayern will jedoch zuerst mit Jupp Heynckes reden.

Die Gerüchte verdichten sich, dass Pep Guardiola neuer Trainer des FC Bayern München wird. Der Fernsehsender Sky Italia meldete am späten Montagabend, die Entscheidung sei gefallen und Guardiola werde ab der Saison 2013/14 die Bayern trainieren.

Trotz eines angeblichen Jahresgehalts von 22 Millionen Euro habe der Spanier dem FC Chelsea abgesagt. Guardiola habe sich in den vergangenen Wochen wiederholt mit Bayern-Vertretern in New York getroffen und sich entschieden, ab kommendem Jahr zu übernehmen, berichteten mehrere Zeitungen und Nachrichtenportale unter Berufung auf den Sender.

Auch deutsche Medien hatten am Montag über angebliche Treffen von Guardiolas Repräsentanten mit Klubvertretern in München berichtet. Guardiola selbst wurde jedoch nicht gesichtet. Zuvor hatte der Trainer Meldungen über einen möglichen Wechsel zu Bayern stets dementiert. Wochenlang war über ein neues Engagement eher beim AC Milan, beim FC Chelsea, bei Manchester City oder United spekuliert worden.

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Die Münchner wollten die Gerüchte am Dienstag zunächst nicht kommentieren. "Das ist alles Unsinn", erklärte Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick gegenüber der Nachrichtenagentur dpa und bekräftigte: "Wir sprechen erst mit Jupp Heynckes. Jupp Heynckes ist unser erster und einziger Ansprechpartner."

Sollte sich der Klub mit Guardiola tatsächlich einig sein, könnte die Personalie Heynckes zum Problem werden. Der hatte seine eigene Arbeit zuletzt ausdrücklich gelobt und durchblicken lassen, er könne sich ein Engagement beim FC Bayern auch über die Saison hinaus vorstellen. "Wir haben einen super Trainer. Die Entscheidung wird so sein, dass diese Superlösung bleibt oder wir eine neue Superlösung präsentieren werden. Das ist die Aussage", sagte Sport-Vorstand Mattias Sammer zuletzt im Trainingslager in Katar.